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„ÄrzteTag“-Podcast

„Streit zwischen Haus- und Fachärzten macht gar keinen Sinn!“

Reichen 500 Millionen Euro Honorarplus im kommenden Jahr nicht? Im „ÄrzteTag“ spricht die neue BDI-Präsidentin Christine Neumann-Grutzeck über gestiegene Kosten, das Ende der Budgets – und warum Haus- und Fachärzte nicht ums Honorar streiten sollten.

Hauke GerlofVon Hauke Gerlof und Denis NößlerDenis Nößler Veröffentlicht:
BDI-Präsident Christine Neumann-Grutzeck

BDI-Präsident Christine Neumann-Grutzeck

© privat

Der Honorarbeschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses stößt den niedergelassenen Ärzten sauer auf. Auch der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) sieht in dem Plus von rund 500 Millionen Euro für die rund 160.000 Vertragsärzte nur einen Tropfen auf den heißen Stein. Die neue BDI-Präsidentin und Diabetologin Christine Neumann-Grutzeck spricht in der „ÄrzteTag“-Episode über die Hintergründe und die gestiegenen Kosten in den Praxen.

Und sie erklärt, warum ein Streit zwischen Haus- und Fachärzten um die Honorartöpfe nicht weiterführt. „Wenn der Eine dem Anderen das Geld wegnimmt, wird uns das nicht weiterführen“, sagt sie. Die Folge eines solchen Konflikts wäre schlicht Ärztemangel. Das Budget sei das entscheidende Problem, „das muss weg“. (Dauer: 13:04 Minuten)

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Kommentare
Dr. Robert Siebel 17.09.202016:09 Uhr

Der zuletzt aufgeführte Punkt, es mache keinen Sinn über eine Umverteilungsmaßnahme zwischen den Haus- und Facharzttöpfen zu streiten: Genau dieses ist im Jahre 2009 mit der EBM-Reform in eklatanter Weise erfolgt. Massive Umverteilung zu Lasten der grundversorgenden, konservativ tätigen Fachärzte - im Sinne der Abschaffung der doppelten Facharztschiene. Für die Gewinner macht es sicher wenig Sinn!

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