„ÄrzteTag“-Podcast

Was Depression mit der Pupille zu tun hat

Haben Patienten ihre Depression wortwörtlich im Auge? Professor Victor Spoormaker erläutert im „ÄrzteTag“-Podcast, was er mit seinem Forscherteam anhand von Pupillenvermessungen von Probanden erkennen konnte.

Von Lena Jamaszyk Veröffentlicht:
Professor Victor Spoormaker vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München.

Professor Victor Spoormaker vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München.

© RIZMAL

Die Symptome einer Depression, wie gedrückte Stimmung und Antriebsminderung, sind bisher überwiegend subjektiv bestimmbar. Auch die Schweregradeinteilung erfolgt momentan nur anhand der Anzahl an Zusatzsymptomen, wie Schlafstörungen oder Appetitverlust. Dabei ist die Depression mit einer Lebenszeitprävalenz von 16-20 Prozent eine häufige Erkrankung in Deutschland.

Eine Forschergruppe vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München um Professor Victor Spoormaker hat mithilfe einer Studie nach einem biologischen Marker für eine Differenzierung der Depressionsschweregrade gesucht. Der Wissenschaftler erläutert im „ÄrzteTag“-Podcast eindrücklich die Ziele und wesentlichen Erkenntnisse der Studie. Und macht Hoffnung – für die zukünftige Diagnostik in der Psychiatrie und der Hausarztpraxis. (Dauer 11:58 Minuten)

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