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„ÄrzteTag“-Podcast

Was stört die BÄK an externen Qualitätsindikatoren, Dr. Johna?

In einem Memorandum der Bundesärztekammer wurden jüngst deutliche Worte gewählt: Die Dokumentationspflichten und vor allem die externen Kontrollen konterkarierten den eigentlichen Sinn von Qualitätssicherung. Was die BÄK konkret verärgert, erläutert Vorstandsmitglied Dr. Susanne Johna im Podcast.

Ruth NeyVon Ruth Ney Veröffentlicht:
Dr. Susanne Johna ist Oberärztin am Sankt Josefs-Hospital in Rüdesheim und seit 2016 im Vorstand der Bundesärztekammer.

Dr. Susanne Johna. Sie ist Oberärztin am Sankt Josefs-Hospital in Rüdesheim und seit 2016 im Vorstand der Bundesärztekammer.

© picture alliance / Geisler-Fotopress

Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement sind im Krankenhaus wie auch in der Arztpraxis zwei grundlegende – und auch selbstverständliche – Aspekte, um die Patientenversorgung sicher zu gestalten. Doch es macht sich unter den Ärzten Unmut breit. Für die Qualitätssicherung sei mittlerweile ein zu hoher bürokratischer Aufwand nötig, der im Missverhältnis zum potenziellen Nutzen für die Patientenversorgung stehe, beklagte jüngst die Bundesärztekammer in einem Memorandum.

Was genau die Ärzteschaft verärgert, erläutert im Podcast Dr. Susanne Johna. Sie ist Oberärztin am Sankt Josefs-Hospital in Rüdesheim und seit 2016 im Vorstand der Bundesärztekammer, wo sie im Ausschuss Qualitätssicherung mitwirkt. Im Gespräch geht sie auch auf die Qualitätsoffensive im Krankenhausstrukturgesetz und die planungsrelevanten Qualitätsindikatoren ein, die das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen erarbeitet, und warum dieses Instrument mitunter mehr Sand als Öl in die Klinikabläufe bringt – dabei gebe es oft eine relativ einfache Lösung. (Dauer 16: 52 Minuten)
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