„CoronaUpdate“-Podcast

Was uns klinische Daten zu COVID-19 aus der Lombardei und Aachen verraten

Zwei Studien aus Aachen und der Lombardei liefern Einsichten in das klinische Bild bei COVID-19-Patienten. Was wir mit diesen Daten anfangen können, klären wir in diesem Evidenz-Check.

Von Prof. Dr. med. Martin SchererProf. Dr. med. Martin Scherer und Denis NößlerDenis Nößler Veröffentlicht:
Was uns klinische Daten zu COVID-19 aus der Lombardei und Aachen verraten

© Springer Medizin

Was Aachen und die Lombardei gemeinsam haben? Beide Regionen sind besonders von der Coronavirus-Pandemie betroffen. In den dortigen Krankenhäusern mussten Ärzte sehr schnell eine hohe Zahl von COVID-19-Patienten versorgen.

Ihre Erfahrungen sammeln sie mittlerweile in Studien. In dieser Episode vom „CoronaUpdate“ stellen wir zwei aktuelle Arbeiten vor und blicken näher auf die Ergebnisse. Wir fragen uns: Welche klinischen Lehren können wir aus diesen Fallserien ziehen?

Überhaupt stellen wir die Frage: Welche Evidenzgrenzen haben Fallserien, welche Aussagekraft haben andere Studientypen und Studiendesigns? Und zu guter Letzt klären wir noch die Unterschiede zwischen Fallsterblichkeit oder Case Fatality Rate (CFR), Letalität und Mortalität.

Quellen:

  • Grasselli G, Zangrillo A, Zanella A, et al. Baseline Characteristics and Outcomes of 1591 Patients Infected With SARS-CoV-2 Admitted to ICUs of the Lombardy Region, Italy. JAMA. Published online April 06, 2020. doi: https://doi.org/10.1001/jama.2020.5394
  • Dreher M, Kersten A, Bickenbach J, Balfanz P, Hartmann B, Cornelissen C, Daher A, Stöhr R, Kleines M, Lemmen SW, Brokmann JC, Müller T, Müller-Wieland D, Marx G, Marx N: The characteristics of 50 hospitalized COVID-19 patients with and without ARDS. Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 271–8. doi: https://doi.org/10.3238/arztebl.2020.0271
Mehr zum Thema

„EvidenzUpdate“-Podcast

Impfen gegen die vierte Welle – wie Hausärzte das schaffen

Das könnte Sie auch interessieren
Dr. Petra Sandow, Allgemeinmedizinerin aus Berlin (links) und Ralph Köllges, niedergelassener Pädiater aus Mönchengladbach (rechts)

© [M] Privat; [M] Kateryna_Kon / stock.adobe.com; [M] Barbara Pheby / Fotolia.com

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Fokus auf Impfunschlüssige lohnt sich

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi Pasteur
Dr. Gabriela Loeff, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Praxis für Integrative Frauenheilkunde in Herrsching am Ammersee

© [M] Claudia Feyrer-Körner; Maksymiv Iurii / stock.adobe.com

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Tabuthema Scheidentrockenheit – Ursachen, Behandlung und hilfreiche Tipps

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Karo Pharma
Prof. Dr. Martin Storr, Gastroenterologe am Zentrum für Innere Medizin in Gauting und am Zentrum für Endoskopie in Starnberg

© [M] Privat; ricka_kinamoto / stock.adobe.com

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Reizdarmsyndrom: Weniger Beschwerden durch FODMAP-Diät und Phytotherapie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Bayer Vital
Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

© Pascoe Naturmedizin

Vitamin-C-Therapie

Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Mit Vitamin C gegen schwere Langzeitfolgen

© designer491 / Getty Images / iStockphoto

Long-COVID

Mit Vitamin C gegen schwere Langzeitfolgen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Long-COVID-Syndrom: Warum Frauen häufiger betroffen sind

© Pascoe Naturmedizin

Vitamin-C-Infusionen bei Long-COVID

Long-COVID-Syndrom: Warum Frauen häufiger betroffen sind

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Kommentare
Veröffentlichte Meinungsäußerungen entsprechen nicht zwangsläufig der Meinung und Haltung der Ärzte Zeitung.
Dr. Dieter Korczak

Sehr geehrter Herr Nößler,
ich wünsche mir, dass Sie in einem der kommenden Podcasts die Frage behandeln, in welcher Relation die COVID19-Mortalität zu anderen Mortalitätsziffern in Deutschland steht. Im Jahr 2019 sind täglich in Deutschland rund 2.500 Menschen gestorben.
Mit Stand vom 17.4.2020 sind an/mit COVID19 in den letzten vier Wochen insgesamt 3.868 Personen gestorben. In Anbetracht der Hamburger-Fallstudie von Püschel et al hatten alle COVID19-Verstorbene massive Ko-Morbiditäten.
Nimmt man die Anzahl der üblicherweise in einem Monat Verstorbenen (~ 75.000), dann haben die COVID19-Verstorbenen einen Anteil von rund 5% an der Gesamtzahl der Verstorbenen. Müsste man vor diesem Hintergrund nicht generell die Lockdown-Maßnahmen hinterfragen?
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Dieter Korczak


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Corona-Impfung in einer kommunal organisierten Impfstelle im thüringischen Jena. Die Ärztekammer in Thüringen dringt auf eine generelle Impfpflicht, auch die BÄK hält dies angesichts der aktuellen Lage für geboten.

© Martin Schutt / dpa

BÄK-Brief an Merkel und Scholz

Ärzte drängen auf allgemeine Corona-Impfpflicht

Auch in Deutschland sollen bald Corona-Impfungen der 5- bis 11-Jährigen möglich sein.

© SvenSimon / Frank Hoermann / picture alliance

Corona-Impfungen bei Unter-12-Jährigen

BVKJ-Chef Fischbach: „Kinder sollen jetzt den Blutzoll zahlen“

Mittlerweile bekannt: Die rote Schleife steht für Solidarität mit HIV-Patienten und soll Aufmerksamkeit für die Infektion schaffen.

© Betelgejze / stock.adobe.com

HIV/Aids

„Trauen wir uns ruhig, über Sex zu reden!“