„ÄrzteTag“-Podcast

Wenn der Bund bezahlt, soll er dann auch die Klinikplanung übernehmen, Dr. Gaß?

Seit Jahren investieren die Länder zu wenig in Kliniken. Über die „kalte Umstrukturierung“ durch finanzielle Austrocknung und Handlungsmöglichkeiten für Krankenhäuser spricht Dr. Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der Geschäftsführung der DKG, im „ÄrzteTag“-Podcast.

Von Hauke GerlofHauke Gerlof Veröffentlicht:
Dr. Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG)

Dr. Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG)

© www.Schoelzel.net

Berlin. Haben wir in Deutschland 700 Kliniken zu viel, wie es der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) Professor Josef Hecken unlängst formuliert hat? Die Krankenhäuser geraten aktuell in der politischen Diskussion von vielen Seiten unter Druck. Hinzu kommt, dass die finanzielle Ausstattung in der dualen Finanzierung durch Krankenkassen und Länder vor allem auf der Investitionsseite knapp bemessen ist – weil viele Länder seit Jahren ihren Verpflichtungen nicht nachkommen.

Berechnungen des Instituts für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) haben diesen Befund auch für das vergangene Jahr bestätigt. Im aktuellen „ÄrzteTag“-Podcast sprechen wir mit dem Vorstandsvorsitzenden der Geschäftsführung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), wie die Krankenhäuser mit der „kalten Umstrukturierung“ über Qualitätsvorgaben und finanzielle Austrocknung bei den Investitionen umgehen und was der Bund als neuer Investitionshelfer, etwa über das Krankenhauszukunftsgesetz bewirken kann.

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