Psychiatrie

Asklepios Klinikum Harburg beginnt mit Bau des Familien-Therapiehauses

Der steigende Bedarf macht eine Erweiterung der Kapazitäten erforderlich. Die Anzahl der Behandlungsplätze steigt deutlich.

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Hamburg. Asklepios startet mit dem Bau des „Hamburger Eltern- und Kind-Therapiehauses" an seinem Klinikum in Harburg. Behandelt werden sollen dort Säuglinge, Klein- und Vorschulkinder sowie deren Eltern, wenn diese psychisch auffällig sind.

Die Hamburger Sozialbehörde gibt für den Neubau 13,44 Millionen Euro. Mit der Fertigstellung rechnet Asklepios laut einer Mitteilung vom heutigen Freitag bis Ende 2025.

Die bestehende, 2018 in Betrieb genommene Therapiestation verfügt über zehn Plätze, auf denen seitdem mehr als 350 Kinder und erwachsene Patienten und Patientinnen behandelt wurden. Das künftige Therapiehaus wird auf 3.300 Quadratmetern 40 Plätze haben – 30 stationäre und zehn teilstationären Behandlungsplätze.

Es entstehen drei Stationen mit Platz für je fünf Kleinfamilien: Zwei Stationen für Eltern mit Kindern im Alter bis sechs Jahren, eine Station für Eltern mit Kindern von sieben bis zwölf sowie eine Tagesklinik für bis zu fünf Kleinfamilien. Ein Aufenthalt kann maximal 16 Wochen dauern. Geleitet wird das Haus gemeinsam von der Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Erwachsenenpsychiatrie. (di)

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