Frauenquote

CSU fordert einheitliche Unionslinie

MÜNCHEN (dpa). In Ablehnung einer gesetzlichen Frauenquote für die Wirtschaft will die CSU die Schwesterpartei geschlossen auf Parteilinie sehen.

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Er gehe davon aus, dass die schwarz-gelbe Mehrheit im Bundestag dagegen stimmen werde, sagte CSU-Chef Horst Seehofer am Montag vor Beginn einer CSU-Vorstandssitzung in München.

Die beiden CDU-geführten Länder Saarland und Sachsen-Anhalt hatten am Freitag entgegen der Parteilinie im Bundesrat mit der SPD für die Einführung einer Quote in Aufsichtsräten großer Unternehmen gestimmt.

"Das ist CDU-Angelegenheit, nicht unsere", sagte Seehofer dazu.Der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe, Stefan Müller, sagte: "Es wäre wünschenswert, wenn sich auch Ministerpräsidenten der CDU daran orientieren, was Beschlusslage ist."

CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt pocht auf die Koalitionsdisziplin: "Ich bin sicher, dass die Diskussion sich so gestaltet, dass am Ende die Vernunft siegt und dass wir uns nicht vor den Karren der anderen (Parteien) spannen lassen."

Im Bundestag hat die Länderinitiative wenig Aussicht auf Erfolg, weil CSU und FDP geschlossen dagegen stimmen wollen.

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