Berlin

Honorarvertrag für 2013 steht

Veröffentlicht:

BERLIN. In Berlin stehen die Eckpunkte zum Honorarvertrag für 2013 fest. Das ist bundesweit die erste Einigung zwischen Kassen und KV auf Regionalebene.

Für demografische und morbiditätsbezogene Besonderheiten erhalten die Vertragsärzte in Berlin nach Angaben des federführenden Ersatzkassenverbands vdek Berlin/ Brandenburg 4,1 Millionen Euro mehr.

Zusätzlich stellen die Kassen den Angaben zufolge insgesamt sechs Millionen Euro für besonders förderungswürdige Leistungen zur Verfügung.

Diese Summe ist laut vdek unter anderem zur Förderung von Hausbesuchen, von speziellen kinderärztlichen Leistungen und von Anästhesien bei der zahnärztlichen Behandlung von Kindern und Behinderten vorgesehen.

Offen ist noch, um welche Summe der Behandlungsbedarf in Berlin steigt. Die dafür nötigen Berechnungen der Bundesebene standen laut vdek bei der Einigung auf die regionalen Eckpunkte noch nicht zur Verfügung.

Abgewartet werden muss auch noch ein Beschluss des Bewertungsausschusses zur Verteilung der bundesweit 250 Millionen Euro, die für Geriatrie, Palliativversorgung und fachärztliche Grundversorgung nach der Reform des einheitlichen Bewertungsmaßstabs Mitte 2013 vorgesehen sind. Mit diesem Beschluss wird am 18. Dezember gerechnet.

Außerhalb der morbiditätorientierten Gesamtvergütung steigen laut vdek die Wegepauschalen in Berlin um 2,3 Prozent. Die Vertreterversammlung der KV hat den Eckpunkten zugestimmt. Damit steht einem Vertragsabschluss nichts mehr im Weg. (ami)

Mehr zum Thema

GKV-Fachfrau aus SPD

Bärbel Bas soll Bundestagspräsidentin werden

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Mussten Ärzte seinerzeit auch neu dazulernen: Röntgen.

© Channel Partners / Zoonar / picture alliance

Ärzte und die digitale Medizin

Digitalisierung: „Wir müssen uns offener zeigen als Ärzteschaft“

Kopfschmerzen: Rund zehn Prozent der Patienten mit SARS-CoV-2-Infektion entwickeln nach Abklingen der akuten Symptome einen Dauer-Kopfschmerz.

© ijeab / stock.adobe.com

Schmerzmediziner berichten

Dauer-Kopfschmerz nach COVID-19 nicht selten