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Weiterbildung

Regierung stärkt Weiterbildung in Hausarzt-Praxen

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Angemessene und gleiche Vergütung, mehr Geld für unterversorgte Gebiete, zusätzliche Förderung: Auf diesen Nenner lassen sich die Pläne von CDU/CSU und SPD in der allgemeinmedizinischen Weiterbildung bringen.

Schluss machen will die Koalition dabei mit der unterschiedlichen Vergütung von allgemeinmedizinischen und fachärztlichen Weiterbildungsassistenten: Bisher erhalten junge Mediziner in Weiterbildung in den Hausarzt-Praxen oft nur halb so viel Geld wie ihre Kollegen in der Klinik.

Kassen, KBV und Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) sollen daher jetzt eine "angemessene Vergütung" aller Assistenten aushandeln und in einem gemeinsamen Vertrag festlegen. Dabei ist das Benehmen mit der Bundesärztekammer herzustellen, heißt es im Änderungsantrag von Schwarz-Rot zum GKV-Solidaritätsstärkungsgesetz von 1998. Statt einer Begrenzung auf bisher höchstens 6000 sehen die Pläne der Koalition darüber hinaus künftig eine Untergrenze von 5000 Weiterbildungsstellen pro Jahr vor. (ble)

Lesen Sie dazu auch: Nach der Reform ist vor der Reform - der Bundestag plant ein Regelungs-Potpourri Ärzte-Altersgrenze: 68er-Regelung für Vertragsärzte fällt am 1. Oktober Psychotherapeuten: Berlin will feste Quote für Kindertherapeuten Enterale Ernährung: Koalition nimmt Krankenkassen stärker in die Pflicht

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