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Baden-Württemberg

Vernetzungsprojekt zu "Frühen Hilfen" ausgezeichnet

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STUTTGART. Das Projekt "Vernetzung vertragsärztlicher Qualitätszirkel mit Frühen Hilfen" der KV Baden-Württemberg ist beim diesjährigen Präventionspreis der Stiftung für gesundheitliche Prävention Baden-Württemberg in der Kategorie "Werdende Mütter und Eltern" ausgezeichnet worden.

Initiiert worden ist das Projekt vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen. Dabei geht es darum, etablierte ärztliche Qualitätszirkel für die Förderung einer besseren Zusammenarbeit von Jugendhilfe und niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten zu nutzen.

Familien mit Unterstützungsbedarfs sollen aus beiden Systemen koordiniert passgenaue Angebote erhalten. Die Idee dabei ist, dass Ärzte in der Regel einen guten Zugang zu den Familien haben und den Unterstützungsbedarf, der über medizinische Fragen hinausgeht, erkennen und an die Kinder- und Jugendhilfe weitermelden können.

Inzwischen sind interdisziplinäre Qualitätszirkel etabliert worden, in denen -begleitet durch geschulte Moderatoren - die Zusammenarbeit auch anhand anonymisierter Fallbeispiele besprochen werden kann.

Nach Auslaufen des Modellprojekts hat das Bundesfamilienministerium aus Mitteln der Bundesiniative "Frühe Hilfe" die Finanzierung übernommen.

Ein erster Schritt in Richtung Regelleistung wurde mit einem Rahmenvertrag zwischen der KV Baden-Württemberg, dem Städte- und Landkreistag sowie dem BKK-Landesverband Süd getan, um die präventive Leistung der Ärzte in den Frühen Hilfen auch künftig zu vergüten. (fst)

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