Verein „E-Rezept Enthusiasten“

Abruf per eGK gibt E-Rezept Rückenwind

In Sachen digitaler Verordnung tut sich was: Der Rezeptabruf in den Apotheken mittels elektronischer Gesundheitskarte scheint erfreulich reibungslos zu funktionieren.

Veröffentlicht:
In einer Apotheke steckt ein Mann seine Gesundheitskarte in ein Lesegerät.

Karte stecken – und gut. In vielen Apotheken funktioniert das jetzt. Ein Meilenstein zur Implementierung des elektronischen Rezepts.

© ABDA

Berlin. Seit Anfang Juli können elektronische Rezepte in Apotheken auch mittels elektronischer Gesundheitskarte (eGK) abgerufen und eingelöst werden. Diese neue Zugangsfunktion finde „breite Anerkennung bei Patient:innen und Gesundheitsberufen und führt zu einem signifikanten Anstieg der E-Rezepte“, berichtet der Verein „E-Rezept Enthusiasten“.

Nach Einführung des laut Vereinsmitteilung am Montag als „Stecklösung“ bezeichneten Rezeptabrufs per eGK sei ein „signifikanter Anstieg der E-Rezepte“ zu beobachten. Allein im Juli seien bereits über 340.000 elektronische Rezepte eingelöst worden – 38 Prozent mehr als im Vormonat Juni (247.000 E-Rezepte). Vor einem Jahr, im Juli 2022 wurden erst 68.000 E-Rezepte eingelöst.

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„Das E-Rezept nimmt durch die eGK-Lösung voll Fahrt auf“, heißt es weiter. Der Einsatz der eGK werde „von den Gesundheitsberufen voll akzeptiert“. Nun gelte es, auch die E-Rezept-App kundenfreundlicher zu gestalten. Vereinsvorsitzender Ralf König: „Wir freuen uns auf neue Funktionen in der gematik E-Rezept APP, die auch die Übermittlung an die Apotheke ohne Authentifizierung erlaubt.“

Der Verein der E-Rezept-Enthusiasten wurde im Mai 2022 gegründet. Er hat sich die Förderung der Digitalisierung des Gesundheitswesens, insbesondere aber der Einführung des E-Rezepts zum Ziel gesetzt. Mitglieder sind Unternehmen, Apotheken und Privatpersonen. (cw)

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