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Deutschland

Branchenübergreifendes Durchschnittsbrutto wird stark von Großverdienern beeinflusst

Nicht unerheblich: Die Differenz zwischen durchschnittlichem und medianem Jahreseinkommen abhängig beschäftigter Vollzeitkräfte beträgt rund 10.000 Euro.

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Die Hälfte aller Vollzeitbeschäftigten in Deutschland geht pro anno mit 52.000 Euro und weniger nach Hause.

Die Hälfte aller Vollzeitbeschäftigten in Deutschland geht pro anno mit 52.000 Euro und weniger nach Hause.

© vege / Fotolia

Wiesbaden. Der durchschnittliche Bruttojahresverdienst eines in Deutschland abhängig Vollzeitbeschäftigten betrug 2024 einschließlich Sonderzahlungen 62.235 Euro (+2,4 Prozent gegenüber Vorjahr) . Der mediane Verdienst lag mit 52.159 Euro allerdings deutlich niedriger. Das berichtet am Dienstag das Statistisches Bundesamt (Destatis)

„Der Unterschied zum Median verdeutlicht, dass besonders hohe Verdienste den Durchschnittsverdienst nach oben beeinflussen“, erläutert die Behörde. Das Spitzenbrutto betrug demnach im obersten einen Prozent aller Vollzeitbeschäftigten 213.286 Euro oder mehr. Am unteren Ende der Einkommensskala rangieren rund zehn Prozent aller Vollzeitbeschäftigten mit Jahresbrutto von 32.526 Euro oder sogar weniger.

Die höchsten Monatsgehälter (Stand April 2024) weist Destatis mit durchschnittlich 6.182 Euro für die Finanz- und Versicherungsbranche aus. Am niedrigsten liegt das monatliche Durchschnittsbrutto im Gastgewerbe mit 3.042 Euro. Im Wirtschaftszweig „Gesundheits- und Sozialwesen“ betrug der mittlere amtliche Monatsverdienst im Vollzeitjob zuletzt 4.649 Euro. (cw)

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