Direkt zum Inhaltsbereich

Gesundheitsberufe

Bundesregierung: Laufzeit der Corona-Impfpflicht wird weiterhin geprüft

Wird die einrichtungsbezogene Impfpflicht über das Jahresende hinaus verlängert? Die Bundesregierung weiß es selbst noch nicht.

Veröffentlicht:
Immer rein damit. Wie lange Beschäftigte im Gesundheitswesen noch einen COVID-Impf- oder Genesenennachweis vorlegen müssen, ist offen.

Immer rein damit. Wie lange Beschäftigte im Gesundheitswesen noch einen COVID-Impf- oder Genesenennachweis vorlegen müssen, ist offen.

© Michael Bihlmayer / CHROMORANGE / picture alliance

Berlin. Das Ende der einrichtungsbezogenen Impfpflicht ist weiterhin ungewiss. In einer Antwort auf eine Anfrage der Unionsfraktion zum Fachkräftemangel in der Krankenhauspflege sowie den Auswirkungen der Corona-Impfpflicht für Beschäftigte in Kliniken, Praxen und Heimen, verweist die Bundesregierung auf ihren bereits vor einem Monat der AfD-Fraktion in gleicher Sache erteilten Bescheid. Danach ist „die Prüfung einer etwaigen Änderung des Geltungs-

zeitraums“ der einrichtungsbezogenen Impfpflicht „innerhalb der Bundesregierung noch nicht abgeschlossen“; offiziell soll bis dato die Impfpflicht zum Jahresende auslaufen.

Lesen sie auch

Evaluation sagt nichts zu Impfpflicht

Auch zu den Auswirkungen der einrichtungsbezogenen Impfpflicht auf die Beschäftigung kann die Bundesregierung noch keine Auskunft geben. Zwar sieht das Infektionschutzgesetz eine Evaluation diverser Maßnahmen des Pandemiemanagements vor, die bis Ende Juni abzuschließen war. Da die Impfpflicht jedoch erst seit Mitte März dieses Jahres gilt, hätten die mit der Evaluation beauftragten Sachverständigen dazu noch nichts berichten können.

Zur Illustration des Pflegekräftemangels in den Krankenhäusern greift die Regierung auf eine Prognose zurück, die bereits 2019 vom Deutschen Krankenhausinstitut veröffentlicht worden war. Danach fehlen zwischen dem Basisjahr 2015 bis 2030 in ambulanter und stationärer Pflege mindestens 161.000 Vollzeitkräfte.

Jüngere Trendaussagen bleiben vage: Laut „Fachkräfteengpassanalyse“ der Bundesagentur für Arbeit (BA), so die Regierung weiter, zeigten sich mit Stand 2021 für Pflegekräfte „bundesweit Engpässe“. Hinsichtlich des Arztmangels deuteten die BA-Indikatoren auf Fachkräftemangel in sämtlichen Bundesländern außer Sachsen, Berlin und Brandenburg hin. (cw)

Lesen sie auch
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Überzeugende Real-World-Daten zur Langzeitprophylaxe

© AndreasReh, Ljupco, tinydevil, shapecharge | istock

rHWI

Überzeugende Real-World-Daten zur Langzeitprophylaxe

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Antibiotikum mit antimykotischen Zusatznutzen

© Dr_Microbe | Adobe Stock

In vitro-Studien

Antibiotikum mit antimykotischen Zusatznutzen

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Therapie bei unkomplizierter Zystitis

© Dr_Microbe | Adobe Stock

Evidenz, Resistenz & Wirksamkeit

Therapie bei unkomplizierter Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
DMykG 2025: So dringt Bifonazol effektiv in die Nagelplatte ein

© Matt LaVigne | iStock

Neue in-vitro-Daten

DMykG 2025: So dringt Bifonazol effektiv in die Nagelplatte ein

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Bifonazol: Antimykotikum mit antientzündlicher Wirkung

© Irina Esau | Getty Images/iStockphoto

Fokus: Integrität der Haut

Bifonazol: Antimykotikum mit antientzündlicher Wirkung

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Die Bedeutung von Bifonazol in der Therapie der Tinea capitis

© Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Tietz

Pilzinfektion Kopfhaut

Die Bedeutung von Bifonazol in der Therapie der Tinea capitis

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Kommentare
Dipl.-Psych. Monika Liersch 18.10.202216:05 Uhr

Habe mich gerade bei zwei geboosterten Infizierten angesteckt. Ihr habt sie doch nicht mehr alle...

Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Zeitaufwand pro Verabreichung von Natalizumab s.c. bzw. i.v.

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [9]

Familienplanung und Impfen bei Multipler Sklerose

Sondersituationen in der MS-Therapie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Biogen GmbH, München
Impfungen – ob Influenza oder Reisezeit

© Springer Medizin Verlag GmbH

Impfungen – ob Influenza oder Reisezeit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt a. M.
Protest vor dem Bundestag: Die Aktionsgruppe „NichtGenesen“ positionierte im Juli auf dem Gelände vor dem Reichstagsgebäude Rollstühle und machte darauf aufmerksam, dass es in Deutschland über drei Millionen Menschen gebe, dievon einem Post-COVID-Syndrom oder Post-Vac betroffen sind.

© picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt

Symposium in Berlin

Post-COVID: Das Rätsel für Ärzte und Forscher

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: vfa und Paul-Martini-Stiftung
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Fußball-Weltmeisterschaft

WM-Kolumne: Spitzensport schützt – und hinterlässt Spuren

„ÄrzteTag“-Podcast

Wie kommuniziert man Zahlen und Risiken verständlich, Dr. Lühnen?

Lesetipps
Einzelne Bilder von Lebensmitteln die reich an Histamin sind.

© PhotoSG / stock.adobe.com

Mythos mit Nebenwirkungen

Verdacht auf Histaminintoleranz: Wie Sie jetzt vorgehen

Schatten eines übergewichtigen Menschen an einer Wand.

© Luluraschi / stock.adobe.com

Fettleibigkeit beginnt im Gehirn

Adipositas: Wechselspiel zwischen Genetik, Hirn und Mikrobiom