Umfrage

Check-up bleibt eher Frauensache

Laut einer Studie achtet mehr als die Hälfte der Deutschen aktiv auf ihre Gesunderhaltung.

Veröffentlicht:

SAARBRÜCKEN. Frauen in Deutschland widmen sich offensichtlich stärker als ihre männlichen Pendants ihrer Gesundheit und der Gesunderhaltung. Das legt zumindest eine bevölkerungsrepräsentative Befragung im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland, nahe. Demnach geben 78 Prozent – und damit fast vier von fünf – Frauen an, regelmäßig an Vorsorgeuntersuchungen teilzunehmen, während Männer mit 51 Prozent deutlich zurückhaltender sind, wenn es um die Nachfrage nach ärztlichen Check-ups geht.

Frauen sagen dem permanenten Sitzen und infolgedessen Einrosten vor dem Rechner den Kampf an: Laut Studie nehmen 84 Prozent der Frauen öfter mal die Treppe statt des Aufzugs, bei Männern sind dies immerhin 79 Prozent.

In puncto gesunder Ernährung gibt es bei der Geschlechterbetrachtung ein deutliches Delta. Frische Lebensmittel verwenden, viel Wasser trinken und auf Fett verzichten – eine ausgewogene Ernährung ist zentraler Bestandteil einer gesunden Lebensweise, wie nicht zuletzt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) betont, die zehn Regeln formuliert hat, die dabei helfen sollen, genussvoll und gesund zugleich zu essen. Der Forsa-Studie zufolge geben 86 Prozent der Frauen an, sich wie oben beschrieben zu ernähren – bei den Männern sind es 72 Prozent.

Neben ausreichend Bewegung im Alltag und gesunder Ernährung kommt bei der Mehrheit der Erwachsenen auch der regelmäßige Sport nicht zu kurz. Zumindest auf diesem Gebiet zeigen sich die Männer mit 58 Prozent etwas aktiver als die Frauen mit 56 Prozent. Mehr als die Hälfte der Befragten (57 Prozent) gab an, regelmäßig Sport zu treiben – wobei nicht nach der Intensität der Betätigung gefragt wurde.

Besonders sportbegeistert sind laut Studie die 18- bis 29-Jährigen. Zwei Drittel (67 Prozent) dieser Altersgruppe trainieren nach eigenen Angaben regelmäßig, um sich gesund zu halten. (maw)

Mehr zum Thema

Telemedizin

AOK Bayern reklamiert Wiederholungsrezept für sich

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Hendrick Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen (vorne von rechts), Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin, die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Olaf Scholz (SPD), SPD-Kanzlerkandidat und Bundesminister der Finanzen, auf dem Weg zur Pressekonferenz, auf der sie die beschlossenen Maßnahmen vorstellten.

© John Macdougall/AFP-Pool/dpa

Einheitliche Standards beschlossen

Bund-Länder-Gipfel ebnet regionalen Corona-Lockdowns den Weg

AU-Bescheinigungen können vorerst bis Ende März auch weiter via Telefon-Kontakt ausgestellt werden.

© Stockfotos-MG / stock.adobe.com

Corona-Sonderregeln

GBA verlängert Tele-AU bis Ende März 2022