Praxis-EDV

CompuGroup Medical: Digitale Krankenhausverordnungen sind dritthäufigste KIM-Anwendung

Rund 10.000 Muster 2-Verordnungen sind in den ersten sechs Monaten des Jahres bislang beim Projektpartner AOK plus eingegangen. Der Versand läuft mittels TI.

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Noch befindet sich die digitale Übermittlungen von Krankenhausverordnungen in der Roll-out-Phase. Für die CompuGroup Medical ist es dennoch schon ein Erfolgsprojekt.

Noch befindet sich die digitale Übermittlungen von Krankenhausverordnungen in der Roll-out-Phase. Für die CompuGroup Medical ist es dennoch schon ein Erfolgsprojekt.

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Für den Praxis-EDV-Anbieter CompuGroup Medical (CGM) ist der digitale Versand von Krankenhausverordnungen ein Erfolgsprojekt: Zwischen Januar und Juli 2022 seien rund 10.000 Muster 2-Verordnungen aus Arztpraxen in digitaler, strukturierter Form an die AOK PLUS gesendet worden, teilt das Unternehmen aktuell mit. Damit ist dies bereits die am dritthäufigsten genutzte KIM-Anwendung. CGM und AOK plus hatten 2021 begonnen, die entsprechenden Prozesse zu synchronisieren.

Im Gegensatz zu bisherigen, analogen Prozessen setze die digitale Übermittlung der Krankenhausverordnung an die Krankenkassen bereits einige Schritte früher an, so CGM. „Bisher erfuhren Krankenkassen meist erst im Nachhinein von der stationären Behandlung einer oder eines Versicherten. Nun kann die AOK PLUS direkt nach der Überweisung des Patienten tätig werden und ihren Versicherten bei allen Fragen zum Thema Krankenhausaufenthalt beratend zur Seite stehen“, heißt es.

Personal soll entlastet werden

„Gerade vor einem Aufenthalt im Krankenhaus haben viele Versicherte Unsicherheiten und Fragen, die wir nun schneller und ganzheitlich beantworten können“, sagt Rainer Striebel, Vorstandsvorsitzender der AOK PLUS. „Wir sind überzeugt: Eine effektivere Vernetzung aller Partner im Gesundheitswesen verbessert die Behandlungsqualität, entlastet das Personal und ist ein klarer Mehrwert für unsere Versicherten.“

Der Versand der Daten erfolge bei diesem Vorgehen sicher innerhalb der Telematikinfrastruktur (TI) und des dazugehörigen Kommunikationsdienstes KIM (Kommunikation im Medizinwesen). Obwohl sich das Projekt bisher noch in der Roll-Out-Phase befindet, sei die Übermittlung von Verordnungen zu Krankenhausbehandlungen bereits eine der meistgenutzten Anwendungen über KIM.

„Dieses Projekt hat die elektronische Krankenhausverordnung aus dem Stand auf Platz 3 der am häufigsten genutzten TI-KIM-Anwendungen in Deutschland gebracht – hinter elektronischem Arztbrief und elektronischer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Und das, obwohl das Projekt sich bisher auf Sachsen und Thüringen beschränkt“, betont Matthias Leu, der das Projekt seitens CGM federführend betreut. (kaha)

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