Nach Datenleck

DRK mahnt Verbände, Datensicherheit zu prüfen

Der DRK-Bundesverband reagiert auf eine Sicherheitslücke, in deren Folge diverse Daten öffentlich im Internet einsehbar waren.

Veröffentlicht: 07.02.2020, 12:25 Uhr

Berlin. Der Bundesverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hat seine Mitgliedsverbände aufgefordert, die Datensicherheit ihrer Webseiten und Datenbanken zu überprüfen.

Damit reagiert der Bundesverband auf ein Anfang der Woche bekanntgewordenes Datenleck auf Webseiten dreier Kreisverbände des DRK-Landesverbands Brandenburg sowie dessen Erste-Hilfe-Portal. Zwischenzeitlich waren durch die Sicherheitslücke mehr als 111.000 Einsatzdaten und personenbezogene Daten von Kursteilnehmern öffentlich im Internet einsehbar.

Weitere Landes- und Kreisverbände sind laut einer gemeinsamen Erklärung des DRK-Generalsekretariats in Berlin und des Landesverbands Brandenburg nicht betroffen.

Der Landesverband Brandenburg hat das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut gebeten, eine umfassende externe Prüfung der IT-Sicherheit vorzunehmen.

Zudem hat der Verband eine E-Mail-Adresse (datenschutz@drk-lv-brandenburg.de) und eine Telefonhotline (0331 2864 113) eingerichtet, an die sich Betroffene wenden können. (mu)

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