Personalisierte Medizin

Gesundheitsdatenraum als Innovationstreiber?

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens ist auch ein Thema für die EU. Welche Möglichkeiten sich im Gesundheitsdatenraum für Innovationen ergeben, ist Thema eines Online-Workshops nächste Woche.

Veröffentlicht:

Brüssel. Für ein zukunftsfähiges Gesundheitswesen sind Digitalisierung von Daten und Vernetzung möglichst vieler Akteure notwendig. Wie der Europäische Gesundheitsdatenraum Innovation und medizinischen Fortschritt fördern soll, wird am 24. Juni interdisziplinär mit Fachleuten aus mehreren europäischen Ländern diskutiert. Veranstalter sind Springer Medizin und das Unternehmen Roche, die Schirmherrschaft hat das Fraunhofer Institut übernommen.

Bei der Veranstaltung werden deutsche und europäische Initiativen für eine digitale Transformation präsentiert, die eine patientenorientierte als auch wissensgenerierende Gesundheitsversorgung erreichen wollen. Dabei geht es darum, das Potenzial personalisierter Medizin durch die Nutzung des Europäischen Gesundheitsdatenraums zu entfalten. Best-Practice-Beispiele für das Teilen von Gesundheitsdaten aus Finnland, Frankreich und den Niederlanden erleichtern den Zugang zur Materie.

Die Veranstaltung wird geleitet von Professor Bettina Borisch (Institute of Global Health in der Schweiz) und Professor Thomas Berlage vom Fraunhofer Institut für angewandte Informationstechnologie. Die Teilnahme an der auf Englisch gehaltenen Veranstaltung ist kostenlos. (eb)

Public health research and data sharing: How can a joint European Health Data Space drive innovation?, 24. Juni, 15.30-18.15 Uhr, Informationen und Anmeldung sind über diesen Link möglich.

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