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Hanmi gibt erste eigene Produktentwicklung auf

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SEOUL. Der südkoreanische Arzneimittelhersteller Hanmi verzichtet darauf, seinen Tyrosinkinasehemmer Olmutinib klinisch weiter zu entwickeln.

Wie die "Korea Times" unter Berufung auf Angaben der nationalen Arzneimittelbehörde berichtet, soll Hanmi zunehmend Probleme haben, Patienten für eine große Phase-III-Studie für sein erstes Medikament aus eigener Forschung zu gewinnen. Grund dafür sei, dass immer mehr Patienten mit dem direkten Konkurrenzwirkstoff Osimertinib (Tagrisso® von AstraZeneca) behandelt würden.

In Südkorea ist als bis dato einzigem Markt Olmutinib seit Mai 2016 zugelassen. Hier wolle man das Präparat noch "einige Zeit" weiter vertreiben, wie es in dem Bericht heißt.

Sämtliche Lizenzvereinbarungen mit ausländischen Partnerunternehmen würden beendet. Hanmi hatte unter anderem auch Boehringer Ingelheim Entwicklungs- und Vertriebsrechte an dem Lungenkrebs-Kandidaten erteilt.

Die gab Boehringer jedoch im Herbst 2016 wieder an Hanmi zurück, nachdem in klinischen Tests einige Fälle schwerer unerwünschter Wirkungen aufgetreten sein sollen. (cw)

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