Direkt zum Inhaltsbereich

KOMMENTAR

Innovationen mit Potenzial

Von Antonia von Alten Veröffentlicht:

Im Großen und Ganzen geht es den Unternehmen der deutschen Medizintechnik-Branche gut: Die Umsätze und die Gewinne steigen, viele Firmen sind in ihrem Segment weltweit Marktführer und Innovationstreiber.

Nicht gut zu sprechen ist die Branche aber nach wie vor auf das deutsche Gesundheitssystem. Vor allem die Zulassungsverfahren für neue Produkte und Therapien dauern viel zu lang, so der Vorwurf. Obwohl die MedTech-Branche 2007 im Inland ein Wachstum von 8,4 Prozent verbuchen konnte, ist von Stagnation die Rede und davon, dass künftig nur noch im Auslandsgeschäft Wachstumspotenzial steckt.

Diese Kritik verwundert, denn die deutschen Unternehmen erwirtschaften immer noch fast ein Drittel ihres Umsatzes im Inland - obwohl der MedTech-Markt ein weltweiter ist. Schließlich hat die Branche eine treue Verbündete, die demografische Entwicklung. Die Nachfrage nach medizintechnischen Leistungen steigt damit fast zwangsläufig.

Dazu kommt, dass es an deutschen Kliniken einen Investitionsstau gibt, der auf bis zu 50 Milliarden Euro beziffert wird. Krankenhäuser, die investieren, sind der Erfahrung nach auch wirtschaftlich erfolgreich.

Neben der Suche nach neuen Kunden in Asien tut die MedTech-Branche also gut daran, auch in Deutschland am Ball zu bleiben. Schließlich dienen Investitionen in neue Medizintechnik nicht nur den Patienten, sondern können langfristig auch zu Einsparungen führen.

Lesen Sie dazu auch:

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Praxiswissen Geldanlage

Das Comeback der Anleihen

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Logo vom ÄrzteTag extra der Ärzte Zeitung mit dem Porträt des Podcast-Gesprächspartners Reinhard Pfingsten von der apoBank

© apoBank

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Wie können Ärztinnen und Ärzte das neue Altersvorsorgedepot für den Ruhestand nutzen, Herr Pfingsten?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Deutscher Apotheker- und Ärztebank (apoBank)
Wissenschaft in Medizin übertragen

© Regeneron

Forschung und Entwicklung

Wissenschaft in Medizin übertragen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Regeneron GmbH, München
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Prognose meist günstig

Schulterschmerzen in der Hausarztpraxis: Aufklären statt röntgen!

(S)MART-Konzept

Das leisten Fixkombinationen bei Asthma

Lesetipps
 Nebenniereninsuffizienz

© Sebastian Kaulitzki / stock.adobe.com

Therapie mit Glukokortikoiden

Was beim Absetzen von Steroiden zu beachten ist

MRSA-Keime sind am 19.09.2017 im Institut für Hygiene und Gesundheit in Hamburg in einer Petrischale zu sehen. Die weißen Plättchen geben verschiedene Antibiotika ab, von denen einige die Keime im Umkreis absterben lassen.

© Daniel Reinhardt / dpa / picture alliance

Robert Koch-Institut

Antibiotika-Resistenzen: Digitales Tool greift Ärzten unter die Arme

Eine ältere Frau liest einen Beipackzettel

© Ingo Bartussek/stock.adobe.com

Datenbankanalyse

Vorsicht bei der Kombination von Antikonvulsiva mit DOAK