Kommunen im Norden werben in Steckbriefen um Ärzte

BAD SEGEBERG (di). Schleswig-holsteinische Kommunen werben in Steckbriefen um niederlassungswillige Ärzte. Derzeit nutzen drei Gemeinden im Norden das Angebot der KV Schleswig-Holstein, sich den Ärzten vorzustellen.

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Mit drei Sporthallen, zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten und den Kinderbetreuungsangeboten wirbt etwa St. Michaelisdonn um Ärzte, die sich dort niederlassen möchten.

Die 3650 Einwohner verfügen noch über eine Grundschule und weiterführende Schulen in geringer Entfernung. Auch Neubaugebiete und günstiges Bauland mit Quadratmeterpreisen zwischen 20 und 39 Euro zählt die Gemeinde zu ihren Vorzügen.

Der Aufbau des Gemeindesteckbriefs der KV ist immer gleich: Ärzte erfahren neben dem örtlichen Ansprechpartner die Einwohnerzahl, Kinderbetreuungs- und Schulangebote, Freizeitmöglichkeiten, Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten, andere Ärzte und die Entfernung zu den Krankenhäusern, Neubaugebiete und Immobilienpreise.

Hier können die Gemeinden auch auf bestehende Kauf- oder Mietobjekte hinweisen. In Sandesneben etwa steht eine Immobilie zur Verfügung, Medelby verweist auf bestehende Bauplätze.

Ob die Gemeinden den Ärzten beim Kauf oder der Miete einer Praxis entgegen kommen, ist im Steckbrief nicht angegeben. In der letzten Zeit haben einzelne Kommunen im Norden neu niedergelassenen Ärzten Praxisräume zu günstigen Bedingungen überlassen und auf deren Bedürfnisse zugeschnitten.

www.kvsh.de

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