Praxismanagement

Natürliches Mineralwasser für Mitarbeiter

Ärzte, die ihren Mitarbeitern Mineralwasser bereitstellen, können in vielen Bereichen punkten.

Veröffentlicht: 14.10.2019, 15:59 Uhr

Bonn. Praxisinhaber, denen das Wohl ihrer Mitarbeiter am Herzen liegt, können zu einer einfachen Maßnahme greifen – und natürliches Mineralwasser bereitstellen. Immerhin 87 Prozent der Arbeitnehmer wünschen sich ein natürliches Mineralwasser – aber nur 31 Prozent der Arbeitgeber bieten dies kostenfrei an. Das zeigt eine aktuelle, repräsentative Studie des Marktforschungsinstituts Forsa, die im Auftrag der Initiative „Dialog Natürliches Mineralwasser“ durchgeführt wurde.

Demnach bieten vor allem kleinere Unternehmen kostenfreies Mineralwasser für ihre Mitarbeiter an. 58 Prozent der Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern haben Mineralwasser vorrätig. Auch unter den Firmen mit bis zu 50 Mitarbeitern haben noch 40 Prozent Wasser im Angebot. Damit treffen sie den Wunsch der meisten Angestellten in Deutschland: Fast neun von zehn erhoffen sich Mineralwasser im Büro oder Betrieb.

Dieses anzubieten spielt letztlich auch dem Arbeitgeber in die Karten. „Die ausreichende Versorgung mit Mineralwasser ist dabei der einfachste Weg, die Konzentrationsfähigkeit und Produktivität zu steigern“, sagt Ernährungswissenschaftler Günter Wagner, Vorstandsmitglied im Deutschen Institut für Sporternährung und Mitglied des wissenschaftlichen Beirates im Verband für Ernährung und Diätetik. Zudem trägt ein ausreichender Wasserkonsum zur Stärkung der Gesundheit bei und analog dazu unter Umständen zu geringen Krankheitstagen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät gesunden Menschen, rund 1,5 Liter Wasser täglich zu trinken. Als Durstlöscher ist Mineralwasser für die meisten Mitarbeiter unschlagbar. Die Studie zeigt: Sie ziehen die Bereitstellung von kalorienfreiem Mineralwasser der von gesüßten Getränken, wie beispielsweise Cola und Limonade, im Büro mehrheitlich vor. Auch aufgesprudeltes oder gefiltertes Leitungswasser trifft bei je 30 Prozent der Befragten auf geringeres Interesse. (eb)

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