Karrierehelfer

Neue Jobbörse für engagierte Ärzte und Pfleger

Die Fachverlagsgruppe Springer Medizin und der Recruiting-Spezialist Monster bündeln ihre Kräfte. So können Anbieter und Jobsuchende im Gesundheitswesen online schneller zueinander finden.

Von Matthias WallenfelsMatthias Wallenfels Veröffentlicht:
Wo bieten sich Vakanzen für den nächsten Sprung auf der Karriereleiter? Einen Überblick für medizinische und pflegerische Jobangebote gibt die neue Karriereplattform von Springer Medizin und Monster.

Wo bieten sich Vakanzen für den nächsten Sprung auf der Karriereleiter? Einen Überblick für medizinische und pflegerische Jobangebote gibt die neue Karriereplattform von Springer Medizin und Monster.

© [M] Arzt und Laptop: apops / fotolia.com | Screenshot: Ärzte ZEitung

BERLIN. Der Healthcare-Sektor in Deutschland steht vor zwei großen Herausforderungen: Zum einen müssen im Zuge des demografischen Wandels immer mehr Kapazitäten für die Betreuung älterer Menschen in Pflegeheimen und auch Kliniken geschaffen werden.

Zum anderen - und dies schlägt den Anbietern von Gesundheits- und Pflegedienstleistungen kräftig ins Kontor - herrscht ein gravierender Fachkräftemangel vor, der sich vor allem in Form von freien Arzt- und Pflegestellen bemerkbar macht. Experten gehen mittlerweile davon aus, dass sich 38 Prozent der vakanten Stellen nur schwer und 1,8 Prozent gar nicht besetzen lassen.

An diesem Punkt knüpft die Fachverlagsgruppe Springer Medizin, unter deren Dach unter anderem die "Ärzte Zeitung" erscheint, an. Zusammen mit Monster, Technologie-Führer im Bereich Online-Recruiting, ist unter www.springermedizin.de/jobs eine zukunftsweisende Online-Karriereplattform für Gesundheitsberufe am Start.

Hohe Reichweite im Markt

Bei der Kooperation zur Rekrutierung qualifizierten Personals für Medizin und Pflege setzt Springer Medizin vor allem auf seine hohe Reichweite im Healthcare-Markt.

"Springer Medizin erreicht über sein breites Portfolio alle Gesundheitsgruppen - von Ärzten bis hin zu qualifizierten Pflegekräften. Durch unser umfassendes Fachinformations- und Fortbildungsangebot kommt kaum ein Arzt an unseren Portalen wie www.springermedizin.de vorbei. Sein Weg führt ihn dadurch automatisch zu der neuen Stellenbörse", verdeutlicht Frank Noll, bei Springer Medizin Projektleiter Karriereportal.

In der Praxis heiße das, dass hier jeder potenzielle Arbeitgeber im Gesundheitswesen online effektiv und effizient nach Fachkräften suchen könne. Zudem bestehe für Stellensuchende bei den meisten Ausschreibungen die Möglichkeit, sich direkt online auf die entsprechende Stelle zu bewerben, so Noll.

Das Angebot werde in den kommenden Wochen und Monaten mit weiteren Features ausgebaut, die die Erfolgsaussichten der Stellenausschreibungen nochmals erhöhen sollen.

Trend zu mehr offenen Stellen

Für Angehörige der Gesundheitsberufe eröffnen sich immer bessere berufliche Perspektiven. Dies legt zumindest die Studie "Recruiting Trends 2014" vom Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und der Goethe-Universität Frankfurt am Main nahe, die im Auftrag von Monster einen Blick auf die Personalbeschaffung der 300 größten deutschen Unternehmen aus der Branche Healthcare geworfen haben.

"Fast jeder zweite Studienteilnehmer (47,4 Prozent) aus der Gesundheitsbranche rechnet mit einem Zuwachs an Mitarbeitern bis Ende dieses Jahres", erläutert Studienleiter Professor Tim Weitzel vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Informationssysteme in Dienstleistungsbereichen der Universität Bamberg. Gleichzeitig gingen die Befragten davon aus, dass sie nicht ohne Probleme passende Kandidaten für ihre freien Stellen finden können, resümiert Weitzel.

Die Mehrheit der Stellenausschreibungen werde über die eigene Unternehmenswebsite (96,4 Prozent) geschaltet, auf dem zweiten Platz dahinter folgten Internetstellenbörsen (66,4 Prozent).

Immerhin jeder vierte Healthcare-Anbieter (26,4 Prozent) veröffentlicht freie Stellen in Print-Medien. 13,9 Prozent der Besetzungen erfolgen laut Studie über Printmedien, die meisten Einstellungen (37,4 Prozent) würden jedoch über Internetstellenbörsen generiert. Rund eine von zehn Mitarbeiterempfehlungen (9,3 Prozent) führe zum Erfolg.

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