Schweinegrippe: KV Niedersachsen sucht impfwillige Niedergelassene

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HANNOVER (cben). Niedersachsens Ärzte sind zurückhaltend bei der Impfung gegen Schweinegrippe. "Wir haben sehr viele Anfragen bei unseren Bezirksstellen", sagt Detlef Haffke, Sprecher der KV Niedersachsen, "sowohl von Patienten, deren Arzt nicht impft, als auch von Ärzten, die weitere Informationen suchen. Das Telefon in der Bezirksstelle Hannover klingelte heute minütlich."

Unterdessen ist auch der KV nicht klar, wie viele Ärzte im Land wirklich impfen. Niedersachsens Gesundheitsministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) hatte die Niedergelassenen aufgerufen, Impfsprechstunden anzubieten. Und die KV hatte alle Ärzte aufgefordert, sich zu melden, falls sie nicht impfen wollen. In Hannover haben sich daraufhin neun Kollegen bei der KV gemeldet. "Wir haben anfangs gedacht, dass wir im Umkehrschluss davon ausgehen können, dass alle, die sich nicht melden, auch impfen", sagt Haffke, "das hat sich nicht bestätigt."

Darauf haben offenbar viele Patienten bei der KV angerufen auf der Suche nach impfwilligen Hausärzten. Nun will sich die KV abermals an die KV-Kreisstellen wenden mit der Bitte, alle impfenden Ärzte zu melden. Ihre Adressen gehen dann weiter an die Bezirksstellen, die den Patienten sagen können, welche Praxen sie aufsuchen können. Ob Niedersachsens Ärzte tatsächlich impfmüde sind, bleibt noch offen. Denn der Impfstoff wurde auch mit Verspätung geliefert, und damit konnte in vielen Praxen auch nicht gleich begonnen werden.

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