Pharma

Stada kauft Takeda-Portfolio im Osten ein

Von Christoph Winnat Veröffentlicht: 05.11.2019, 15:37 Uhr

Bad Vilbel. Die Stada AG hat am Dienstag die bis dato größte Übernahme der Firmengeschichte bekanntgegeben: Für umgerechnet rund 590 Millionen Euro erwirbt der Bad Vilbeler Generika- und OTC-Hersteller von Takeda ein Arzneimittelportfolio mit 20 verschreibungsfreien und verschreibungspflichtigen Produkten, die bisher hauptsächlich in früheren Sowjetrepubliken (Russland, Georgien, Aserbaidschan, Weißrussland, Kasachstan und Usbekistan) vermarktet werden.

Unter anderem handele es sich um OTC-Vitaminpräparate, Nahrungsergänzungsmittel sowie Produkte gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Atemwegserkrankungen. Die Transaktion beinhalte mit dem Blutverdünner „Cardiomagnyl“ (ASS + Magnesiumhydroxid) auch „eines der meistverkauften Produkte seiner Kategorie in Russland“, heißt es.

Auch das noch patentgeschützte Typ2-Antidiabetikum Nesina® (Alogliptin) sowie der Blutdrucksenker Edarbi® (Azilsartan) werden im Osten künftig von Stada vertrieben.

Mit dem Abschluss der Übernahme werde zum 1. Quartal kommenden Jahres gerechnet. Im Zuge dessen werden etwa 500 Vetriebs- und Marketingmitarbeiter von Takeda zur Stada wechseln. Takeda wird die Produkte weiterhin für Stada herstellen. Stada ist in Osteuropa und Russland bereits stark vertreten.

Die jüngste Akquisition werde das Unternehmen „als Top-Player in einem großen und strukturell wachsenden Markt positionieren“, ließ Stada-CEO Peter Goldschmidt verlauten. (cw)

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