Mittelhessen

Startschuss für mobiles Telemonitoring

Langzeitanalyse und zahlreiche andere Parameter: Ein neues Projekt will das Telemonitoring bei Patienten mit Atemwegserkrankungen verbessern.

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MARBURG (ine). Die Technische Hochschule Mittelhessen startet ein Telemonitoring-Projekt. Ziel ist die Verbesserung der medizinischen Versorgung von Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen.

Partner sind die Uni Marburg und das Wettenberger Ingenieurbüro für Medizintechnik (IfM). Vorgesehen ist, Vitalparameter und Gerätedaten über Mobilfunk an Ärzte und Kliniken zu übertragen.

"Die derzeit gemessenen Werte wie etwa Herzfrequenz oder Sauerstoffsättigung des Blutes reichen für eine Langzeitüberwachung der Patienten nicht aus", so die Hochschule.

Zum Telemonitoring gehöre etwa die Langzeitanalyse der Lungengeräusche, die transkutane Bestimmung der nächtlichen Sauerstoffsättigung und die Bestimmung der Pulstransitzeit zur Bewertung des Blutdruckverhaltens.

Entwickelt werden soll auch eine Plattform, um die Patientenbetreuung zu verbessern. Vorgesehen ist etwa ein Schulungs- und Trainingssystem. Gefördert wird das zweijährige Forschungsvorhaben vom Land Hessen mit 500.000 Euro.

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