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MFA-Tarifverhandlungen

Tarifparteien AAA und VmF sehen sich auf gutem Wege

Ob der Verband medizinischer Fachberufe mit seiner Forderung nach 150 Euro monatlichem Gehaltsplus durchkommt, steht noch in den Sternen. Der Vertrag soll bis Jahresende stehen, so das Ziel.

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Berlin. Die erste Tarifverhandlung zwischen der Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Arzthelferinnen/Medizinischen Fach angestellten (AAA) und dem Verband medizinischer Fachberufe (VmF) diese Woche über einen neuen Tarifvertrag für die Medizinischen Fachangestellten (MFA) in Haus- und Facharztpraxen sind – erwartungsgemäß – ergebnislos zu Ende gegangen. In einer gemeinsamen Presseerklärung geben sich beide Seiten am Freitag jedoch zuversichtlich, noch dieses Jahr zu einem Abschluss zu kommen.

Die nächste Verhandlungsrunde findet am 8. Dezember in Berlin statt, der jetzige Tarifvertrag läuft Ende Dezember aus. Der VmF war mit einer Forderung von monatlich 150 Euro mehr Verdienst für alle Angehörigen der Tätigkeitsgruppe 1 in die Verhandlungen gestartet.

Gemeinsame Forderung nach staatlichem Corona-Bonus für MFA

Solidarisch zeigte sich die AAA mit der seit Längerem vom VmF erhobenen Forderung nach einem staatlichen Corona-Bonus für MFA aus dem Steuersäckel nach dem Vorbild der staatlichen Pandemie-Prämie für Pfleger. „Erster Ansprechpartner in den Praxen und am Telefon sind die MFA, sie müssen sich genauso wie Ärztinnen und Ärzte mit fast täglich wechselnden Vorgaben auseinandersetzen und der verunsicherten Bevölkerung Halt bieten. Gerade sie bekommen in der Corona-Krise als erste die Frustration vieler Menschen zu spüren“, verdeutlicht Erik Bodendieck, Vorsitzender der AAA sowie Präsident der Sächsischen Landes- ärztekammer. Dass sie sich dennoch mit viel Kraft und Leidenschaft ihren Aufgaben widmeten, sei gerade in diesen schwierigen Zeiten besonders hervorzuheben. (maw)
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