Digitalisierung

Verbände konkretisieren Forderung nach E-Health-Zielbild

Die Verbände der E-Health-Allianz haben ein Papier zur strategischen Ausrichtung des digitalen Gesundheitssystems veröffentlicht. Kern des Papiers sind fünf Handlungsfelder.

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Telemedizin?

Konzept für ein gemeinsames Ziel in Sachen E-Health und für die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens (Symbolbild).

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Berlin. Vor der Bundestagswahl im September haben die acht Verbände der E-Health-Allianz am Mittwoch ein Konzept für die weitere Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens vorgelegt. Darin konkretisieren sie ihre Forderung nach einem gemeinsamen E-Health-Zielbild. Kern des Papiers sind fünf Handlungsfelder, die aus Sicht der Beteiligten von „zentraler Bedeutung“ sind: (mu)

Die Digitalisierung sollte Patienten und Versicherten den „größtmöglichen Nutzen“ bringen, heißt es in der Mitteilung. Dafür sollte die forschende Gesundheitswirtschaft einen geregelten Datenzugang erhalten. Wichtig sei außerdem „eine flächendeckende Aufklärung zum Nutzen digitaler Lösungen sowie der Aufbau digitaler Kompetenzen“.

Grundlage für die Gesundheitsversorgung der Zukunft sei eine vernetzte Gesundheitsdateninfrastruktur, auf die alle beteiligten Akteure über Sektorengrenzen zugreifen können. Wichtig sei eine „Roadmap“ zur regelmäßigen Weiterentwicklung der Telematikinfrastruktur.

Aus Sicht der E-Health-Allianz braucht es hier klare Rahmenbedingungen und Raum für Innovationen. Zudem bräuchte es einen Mechanismus, der die Digitalisierung sektorenübergreifend vergleichbar mache.

Um die Akzeptanz digitaler Technologien in der Bevölkerung zu stärken, sollten die konkreten Mehrwerte aktiv hervorgehoben werden, so die Verbände.

Nach Ansicht der E-Health-Verbände braucht es „es ein ganzheitliches Konzept, welches sicherstellt, dass internationale Standards eins zu eins von allen Akteuren des Gesundheitswesens etabliert und verwendet werden“. Bei der Erarbeitung dieses Konzepts müssten alle Akteure des Gesundheitswesens eingebunden werden.

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