Schmerzmedizin

Zugang für Ärzte wird erleichtert

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BERLIN. Der Zugang zur Versorgung chronisch schmerzkranker Patienten wird für Vertragsärzte erleichtert. Das sieht die erneuerte Schmerztherapie-Vereinbarung vor, auf die sich Kassenärztliche Bundesvereinigung und GKV-Spitzenverband jetzt geeinigt haben.

"Mit der aktualisierten Vereinbarung werden wir mehr Ärzte für die Versorgung chronisch schmerzkranker Patienten gewinnen können", äußerte sich KBV-Vorsitzender Dr. Andreas Gassen laut Pressemitteilung zuversichtlich.

"Die Anpassung an moderne Arbeitszeitmodelle, der Wegfall des obligatorischen Eingangskolloquiums unter bestimmten Voraussetzungen und die Einführung einer befristeten Dokumentationsprüfung sind wichtige Schritte, um den Ärztezugang zu einer qualitätsgesicherten schmerzmedizinischen Versorgung zu erleichtern und damit das Nachwuchsproblem etwas zu entschärfen", erklärte Professor Joachim Nadstawek, Vorsitzender des Berufsverbands der Ärzte und Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland, der an den Verhandlungen beteiligt war.

Mit der Vereinbarung würden die Anforderungen an die aktuellen Vorgaben der Zusatzweiterbildung "Spezielle Schmerztherapie" angepasst, heißt es weiter in der Mitteilung. Auch die Praxisbedingungen würden nun flexibler gestaltet, etwas für größere Einrichtungen. Die Modalitäten zur Dokumentationsprüfung wurden verändert. Die Vereinbarung befindet sich derzeit im Unterschriftsverfahren.

Die Schmerztherapie bei Schwerstkranken ist auch Thema beim 11. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin der noch bis zum 10. September in Leipzig stattfindet. (ger/eis)

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