Ärzte Zeitung online, 10.01.2017

Robert Koch-Institut

Grippeviren bei jedem dritten ARE-Patienten

BERLIN. Die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen (ARE) ist in den vergangenen Wochen deutlich gestiegen, berichtet die AG Influenza (AGI) am Robert Koch-Institut. Die Werte des Praxisindex waren in der 52. Kalenderwoche 2016 insgesamt moderat erhöht. Betroffen sind vor allem Sachsen (deutlich erhöhte ARE-Aktivität) sowie Bayern und NRW (stark erhöhte Aktivität). In knapp jeder dritten Stichprobe von ARE-Patienten wurden Influenza-Viren nachgewiesen (ausschließlich A(H3N2)).

In den letzten beiden Wochen 2016 wurden 2601 labordiagnostisch bestätigte Influenzainfektionen an das RKI gemeldet, knapp jeder vierte Betroffene wurde stationär behandelt. Insgesamt gab es in diesem Winter bisher neun gemeldete Influenza-Todesfälle, und zwar drei davon bei Ausbrüchen in Kliniken/Altenheim. (eis)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Ausreichend Folsäure schützt Hypertoniker vor Schlaganfall

Bestimmte Hypertoniker sollten auf eine gute Folsäureversorgung achten. Dadurch können sie ihr Schlaganfallrisiko deutlich senken. mehr »

Feinsinnige Geister und Antisemiten

Ein neues Buch beleuchtet die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin während des Nationalsozialismus. Am Fallbeispiel Emil von Bergmann erkennen Leser, wie zwiegespalten die DGIM-Mitglieder waren. mehr »

Saunieren schützt vor Schlaganfall

Möglicherweise beugt häufiges Saunieren Hirninfarkten vor. In einer finnischen Studie war die Schlaganfallrate bei Saunafans um 60 Prozent reduziert - dafür mussten Saunagänger aber einen Faktor beherzigen. mehr »