57. DEGAM-Kongress

Lothar-und-Martin-Beyer-Preis für Arbeiten zur arriba-Validierung, Halsschmerzen und Schnelltests

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Berlin. Der mit insgesamt 17.000 Euro dotierte Dr.-Lothar-und-Martin-Beyer für besondere Forschungsprojekte in der Allgemeinmedizin geht dieses Jahr an Teams aus Greifswald, Kiel und Jena. Die drei Preise wurden am Freitagabend beim Gesellschaftsabend anlässlich des 57. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) in Berlin überreicht.

Der mit 10.000 Euro dotierte 1. Preis geht an Dr. Aniela Angelow von der Abteilung für Allgemeinmedizin an der Universitätsmedizin Greifswald. Sie wird mit ihrer Arbeitsgruppe ausgezeichnet für die Arbeit „Validierung der kardiovaskulären Risikoprädiktion für das arriba-Instrument“ (Gesundheitswesen 2017; 79(08/09): 656–804).

Der 2. Preis mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro geht an eine Forschungsgruppe um Dr. Hannelore Wächtler und Professorin Hanna Kaduszkiewicz vom Uniklinikum Schleswig-Holstein am Campus Kiel für die Arbeit „Einfluss einer Leitlinie oder eines zusätzlichen Streptokokken A-Schnelltestes auf die Antibiotikaverordnungen bei Patient*innen mit Halsschmerzen: eine cluster-randomisierte, kontrollierte Studie“. Die Ergebnisse liegen unter anderem als Dissertation vor.

Mit dem mit 2.000 Euro dotieren Nachwuchs-Preis wurde eine Gruppe um Dr. Robby Markwart, Anni Matthes und Dr. Florian Wolf aus Jena ausgezeichnet für ihr Projekt „Bedarfsgerechte Schnelltests in der Hausarztpraxis: Aufbau eines Forschungs-Entwicklungs-Praxis-Dialogs und Analyse der hausärztlichen Perspektive“ (POCT-ambulant).

Der Preis wird seit 2008 wird in zwei- bis dreijährigem Turnus für herausragende Forschung in der Allgemeinmedizin verliehen. Stifter ist die Dr.-Lothar-und-Martin-Beyer-Stiftung. Sie wurde zum Gedenken an Dr. Lothar Beyer (1955–2005) und Martin Beyer (1957–2021) von seiner Familie eingerichtet und wird von der Deutschen Stiftung für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DESAM) treuhänderisch verwaltet. (eb)

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