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90 Minuten Laufen pro Woche - ein guter Tip für Gefäßkranke

CHICAGO (mut). Um effektiv die Bein-Arterien zu trainieren, brauchen pAVK-Patienten nicht unbedingt eine Gefäßsportgruppe. Es genügt bereits, wenn sie den ärztlichen Rat befolgen, am besten täglich mindestens eine halbe Stunde lang zu laufen. Das haben jetzt US-Forscher belegt.

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In ihrer Studie haben die Forscher um Dr. Mary M. McDermott aus Chicago 417 pAVK-Kranke aufgenommen. Zwei bis drei Jahre lang wurden regelmäßig Daten erhoben, etwa auch zur Sechs-Minuten-Gehstrecke. Alle Studienteilnehmer waren über den Nutzen von Gefäßsport informiert.

Zu Beginn der Studie hatten die Patienten eine Sechs-Minuten-Gehstrecke von durchschnittlich etwa 370 Meter. Bei Patienten, die jede Woche mindestens dreimal 30 Minuten oder insgesamt 90 Minuten zu Fuß gingen - dazu zählte auch Spazierengehen, verkürzte sich diese Strecke in drei Jahren um etwa 43 Meter, bei Patienten, die nicht trainierten, um knapp 71 Meter.

Mindestens dreimal 30 Minuten Training pro Woche sei deshalb als Grenze gewählt worden, da dieses Trainingspensum in Studien die besten Erfolge gebracht habe, so die US-Forscher.

Am stärksten nützte das Lauftraining übrigens Patienten, die zu Beginn in sechs Minuten nur 300 bis 400 Meter liefen. Und: Auch 80 Studienteilnehmer ohne Claudicatio-Symptome, bei denen die pAVK durch einen pathologischen Knöchel-Arm-Index (Wert unter 0,9) diagnostiziert worden war, profitierten vom regelmäßigen Laufen.

Auch für sie galt: Wer wöchentlich mindestens dreimal 30 Minuten zu Fuß unterwegs war, bei dem verkürzte sich die Sechs-Minuten-Gehstrecke über die Jahre weniger als bei weniger intensiven Laufübungen. Diese Beobachtung stütze die Forderung nach pAVK-Screening bei asymptomatischen Patienten, etwa mit Hilfe des Knöchel-Arm-Index, so McDermott und ihre Kollegen.

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