Deutscher Lebertag am 20. November

BZgA erinnert: „Bei Alkohol im Limit bleiben!“

Ein hoher und regelmäßiger Alkoholkonsum kann schwere Leberschäden zur Folge haben – daran erinnert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Deutschen Lebertag am 20. November.

Veröffentlicht:
Bei Alkohol immer im Limit bleiben, rät die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Bei Alkohol immer im Limit bleiben, rät die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

© Brian Jackson / stock.adobe.co

Köln. Zum Deutschen Lebertag am 20. November erinnert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) an die Gefahr von schweren Leberschädigungen durch einen hohen Alkoholkonsum. Mögliche Folgeerkrankungen sind Fettleber, Hepatitis oder Leberzirrhose.

An diese Risiken zu erinnern sei besonders im aktuellen Jahr wichtig, betont Michaela Goecke, Leiterin des Referats für Suchtprävention in der BZgA, weil viele Menschen durch die anhaltende COVID-19-Pandemie besonders belastet sind und dadurch womöglich der Alkoholkonsum gestiegen ist.

Die BZgA empfehle, regelmäßig für eine gewisse Zeit komplett auf Alkohol zu verzichten, damit sich die Leber regenerieren kann. So sollten zum Beispiel zwei Tage in der Woche alkoholfrei sein, damit es nicht zu einer Gewöhnung komme: „Bei Alkohol immer im Limit bleiben“, empfiehlt Goecke.

An den übrigen Tagen sollten die Grenzwerte für risikoarmen Alkoholkonsum eingehalten werden. Diese sind für Frauen nicht mehr als ein kleines Glas Bier (0,3 Liter) oder Wein (0,125 Liter) pro Tag und für Männer höchstens die doppelte Menge. (eb)

Tipps um den Alkoholkonsum zu reduzieren gibt es auf www.kenn-dein-limit.de

Außerdem bietet die BZgA eine telefonische Beratung zur Suchtvorbeugung anonym und persönlich an unter der Rufnummer 0221 89 20 31, Montag bis Donnerstag von 10:00 bis 22:00 Uhr, Freitag bis Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr.

Mehr zum Thema

Kongressankündigung

Schnittstellen im Fokus beim Deutschen Krebskongress 2022

AIH-Forschung

Autoimmunhepatitis: Neuer Test erspart Leberbiopsien

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Die Illustration zeigt die Spikes von SARS-CoV-2. Links die britische, in der Mitte die brasilianisch und rechts die südafrikanische Variante. In diesem Bild sind die Atome der Spikes zu erkennen –über 20.000. Auf der Hülle des Virus befinden sich typischer Weise 40 solcher Spikes. Keine der hier gezeigten Farben trifft die Realität, denn die Virenstruktur ist nur aus Schwarzweiß-Aufnahmen mit dem Elektronenmikroskop nachzuempfinden. Grafik erstellt von Maximilian Schönherr am 19. April 2021

© Maximilian Schönherr / picture alliance

COVID-19-Symptome bei B.1.1.529

Corona-Variante Omikron verursacht wohl starke Müdigkeit

(L-R) Head of Germany's vaccines regulator (STIKO) Thomas Mertens, Head of Robert Koch Intitue (RKI) Lothar Wieler and German Health Minister Jens Spahn hold a press conference on the situation of flu vaccines and the coronavirus (Covid-19) pandemic in Berlin, Germany on October 6, 2021.

© Emmanuele Contini / NurPhoto / picture alliance

Ungeeignet in der Pandemie?

Spahn und die STIKO – ein schwieriges Paar

Impfzentrum der Marke Eigenbau in Peine.

© Dr. Lars Peters

COVID-19-Impfung im früheren Getränkemarkt

Hausarzt richtet Corona-Impfzentrum ein – auf eigene Kosten