Ambrosia

Forscher erwarten Millionenschäden

LEIPZIG/MÜNCHEN (dpa). Eine Ausbreitung der hochallergenen Beifuß-Ambrosie könnte in Deutschland Kosten in Millionenhöhe verursachen.

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Die aus Nordamerika eingeschleppte Pflanze verlängert mit ihrem späten Pollenflug die Beschwerdezeit der Pollenallergiker.

Die so entstehenden Zusatzkosten, etwa für Behandlungen oder durch krankheitsbedingte Fehlzeiten, beziffert eine Pilotstudie auf 200 Millionen bis schlimmstenfalls mehr als eine Milliarde Euro pro Jahr.

Die Ausbreitung der Pflanze müsse deswegen eingedämmt werden, so die Forscher im Fachblatt "Umweltmedizin in Forschung und Praxis".

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Kommentare
Veröffentlichte Meinungsäußerungen entsprechen nicht zwangsläufig der Meinung und Haltung der Ärzte Zeitung.
Dr. Gerd Haffner

Ambrosia

Warum nicht auch gleich Birke und Co aus Wohngebieten verbannen? das würde nochmals viel Geld einsparen und vor allem Neuerkrankungen bei Kleinkindern reduzieren.


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