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KOMMENTAR

Hoffnung auf bessere Alzheimer-Therapie

Von Thomas Müller Veröffentlicht:

Die therapeutischen Möglichkeiten bei M. Alzheimer sind bekanntlich sehr begrenzt. Mit vorhandenen Medikamenten wie Cholinesterase-Hemmern und Memantine lässt sich zwar der Verlauf der Erkrankung verzögern, aufhalten kann man sie damit jedoch nicht. Forscher in aller Welt suchen daher nach neuen Ansätzen für eine wirkungsvollere Behandlung.

Viel Hoffnung wird etwa in einen Impfstoff gesetzt, und neue Medikamente werden bereits an Patienten getestet. Sie sollen die zerstörerischen Ablagerungen im Gehirn unterbinden. Dazu passt ein interessanter Ansatz, der vor kurzem vorgestellt worden ist. So lässt sich die Erkrankung zum Teil auch als Störung des Glukose-Stoffwechsels im Gehirn erklären. Und gegen solche Störungen hat man bereits Medikamente.

Bekannt ist etwa, dass Insulin die kognitive Leistung verbessern kann und von Glitazonen weiß man, dass sie Enzyme hemmen, die schädliches Beta-Amyloid produzieren. Ob sich mit diesem Ansatz M. Alzheimer weiter bremsen lässt, ist aber noch ungewiss. Einen Hoffnungsschimmer bietet der Ansatz allemal.

Lesen Sie dazu auch: Neue Hinweise auf Glitazon-Wirkung bei Morbus Alzheimer Kranken mit Demenz fehlt im Gehirn Insulin

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