Frauenherzen ticken anders

Neuer Ratgeber zu „Herzinfarkt und KHK“

Die Deutsche Herzstiftung sensibilisiert für die Vorgeschichte und Warnzeichen des Herzinfarkts.

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Frauen ticken anders, wenn es um die Alarmzeichen eines Herzinfarkts geht: Bei Frauen können häufiger als bei Männern – zusätzlich zu den typischen Schmerzen in Brustkorb und Rücken oder auch alleine – Symptome wie Atemnot, Übelkeit oder Erbrechen, Schwitzen, Benommenheit oder Schwindel sowie unerklärliche Müdigkeit ein Alarmzeichen sein, teilt die Deutsche Herzstiftung mit.

Da die Symptomatik bei Frauen nicht immer klar ist, würden ihre Symptome oftmals fehlgedeutet. Und dies führe dazu, dass Frauen häufig deutlich später in die Klinik eingeliefert werden als Männer, heißt es in der Mitteilung der Herzstiftung.

Oft erst KHK, dann Herzinfarkt

Ein weiteres Problem: Dem Herzinfarkt geht oft jahrzehntelang unbemerkt die KHK voraus. Besonders alarmierend ist es, wenn Brustschmerz und/oder Atemnot bei kleinsten Belastungen oder in Ruhe auftreten, also eine instabile Angina pectoris entsteht.

„Dann muss sofort der Rettungsdienst mit der 112 angerufen werden, weil sich daraus ja jederzeit ein Herzinfarkt entwickeln kann. Der Übergang zwischen instabiler Angina pectoris und Herzinfarkt ist fließend“, erinnert Professor Thomas Voigtländer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung, in der Mitteilung.

Der neue, kostenlos erhältliche Ratgeber „Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt“ der Deutschen Herzstiftung informiert über Ursachen, Diagnose und Behandlung der KHK und des Herzinfarkts. (eb)

Bestellung des Ratgebers auf www.herzstiftung.de

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