Forschung

Neues Projekt gegen Folgen des Alterns am Start

Alterungsprozesse und altersbedingte Erkrankungen stehen im Fokus des Projektes "Aging and Metabolic Programming"– kurz AMPro.

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Aufgrund der weltweit steigenden Lebenserwartung ist auch mit einer Zunahme altersbedingter Erkrankungen zu rechnen.

Aufgrund der weltweit steigenden Lebenserwartung ist auch mit einer Zunahme altersbedingter Erkrankungen zu rechnen.

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MÜNCHEN. Das Projekt Aging and Metabolic Programming (AMPro) wird in den kommenden drei Jahren gemeinsam vom Helmholtz Zentrum München und dem Deutschen Krebsforschungszentrum koordiniert. An dem von der Helmholtz-Gemeinschaft finanzierten Vorhaben wirken alle Zentren des Forschungsbereiches Gesundheit mit, um innovative Präventions- und Therapiemöglichkeiten gegen altersbedingte Erkrankungen zu erforschen, wie das Helmholtz Zentrum mitteilt. Ingesamt sechs Millionen Euro stehen für das Projekt an Fördermitteln zu Verfügung.

Die Koordination von AMPro teilen sich nach Angaben des Helmholtz Zentrums Professor Stephan Herzig, Direktor des Instituts für Diabetes und Krebs am Helmholtz Zentrum München sowie Professor Aurelio Teleman, Abteilung Krebs- und stoffwechselassoziierte Signaltransduktion des Deutschen Krebsforschungszentrums.

Ziel des AMPro Konsortiums ist es unter anderem, neue präventive und therapeutische Möglichkeiten zu finden, um den Stoffwechsel positiv zu beeinflussen. Das soll eine innovative und einheitliche Behandlung altersabhängiger Erkrankungen ermöglichen. Denn aufgrund der weltweit steigenden Lebenserwartung sei auch mit einer Zunahme altersbedingter Erkrankungen wie Diabetes, Krebs, Herz-Kreislauf-, Atemwegs- oder neurodegenerativen Erkrankungen sowie chronischen Infektionen zu rechnen.

Folgende Hauptaspekte des Stoffwechsels bei Alterungsprozessen werden untersucht:

  • Prä- und postnatale Mechanismen metabolischer Programmierung auf genetischer und epigenetischer Ebene
  • Mechanismen der Organ- und Gewebekommunikation
  • Gewebe- und Zellreparaturmechanismen

"Mit AMPro werden ideale Voraussetzungen geschaffen, um eine der drängendsten Fragen unserer heutigen Gesellschaft erfolgreich zu bearbeiten und uns den Herausforderungen altersbedingter Erkrankungen zu stellen", so Koordinator Stephan Herzig. (run)

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