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So ist Klinikaufenthalt bei Asthma vermeidbar

SAN FRANCISCO (ikr). Um bei Patienten mit schwerem Asthma Klinikaufenthalte zu vermeiden, lohnt es sich, die forcierte Vitalkapazität (FVC) im Auge zu behalten. Sie sollte nicht unter 70 Prozent des Sollwertes fallen. Eine ausreichende Therapie spiegelt sich dabei auch darin wider, daß häufige orale Steroid-Therapien unnötig sind.

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Eine Arbeitsgruppe um Dr. Mary K. Miller aus San Francisco hat die Daten von 2821 erwachsenen Asthmatikern analysiert, die alle ein schweres oder schwer kontrollierbares Asthma hatten (Eur Respir J 28, 2006, 1145). 239 (8,5 Prozent) von diesen Patienten wurden innerhalb von sechs Monaten stationär oder in einer ambulanten Notfallstation behandelt.

Als wesentliche vermeidbare, damit korrelierende Faktoren kristallisierten sich heraus: Ein Krankheitsverlauf, der mindestens drei orale Steroidtherapien in den vergangenen drei Monaten erforderte, sowie ein FVC-Wert von unter 70 Prozent im Reversibilitäts-Test mit einem rasch wirksamen Bronchodilatator. Überdurchschnittlich häufig wurden auch Asthma-Kranke im Alter unter 35 Jahren in die Klinik eingewiesen.

Patienten, die alle drei Kriterien erfüllen, gehören zur Hochrisiko-Gruppe. Ihr Risiko, in nächster Zeit ins Krankenhaus zu müssen, ist zwölffach höher als bei Asthmatikern mit niedrigem Risiko. Ein niedriges Risiko haben etwa Patienten mit höchstens einer oralen Steroidtherapie in den vergangenen drei Monaten und Patienten, die älter als 50 Jahre sind. Von den 455 Patienten der Hochrisiko-Gruppe kamen 26 Prozent in die Klinik oder in die Notfallambulanz, von den 1346 Patienten mit niedrigem Risiko nur zwei Prozent.

Häufiger ins Krankenhaus müssen offenbar auch Asthma-Kranke mit einem Body Mass Index über 35 kg/m2, Frauen sowie Patienten mit einer Pneumonie in der Anamnese.

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