Orphan Drugs

Stada erwirbt Budesonid gegen Morbus Berger

Stada will Budesonid als Orphan Drug gegen Immunoglobulin-A-Nephropathie (IgAN, auch Morbus Berger) vermarkten und hat dazu eine Lizenz-Kooperation mit dem schwedischen Hersteller Calliditas Therapeutics geschlossen.

Veröffentlicht:

Bad Vilbel. Stada will Budesonid als Orphan Drug gegen Immunoglobulin-A-Nephropathie (IgAN, auch Morbus Berger) vermarkten und hat dazu eine Lizenz-Kooperation mit dem schwedischen Hersteller Calliditas Therapeutics geschlossen. Calliditas hat laut Stada Ende Mai bei der EU-Oberbehörde EMA einen entsprechenden Zulassungsantrag für eine neuartige Budesonid-Formulierung eingereicht.

Im Erfolgsfall wird Stada der Vereinbarung zufolge das Präparat in Märkten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR), der Schweiz sowie Großbritannien ausbieten. Vorab zahlt Stada dafür 20 Millionen Euro, weitere 77,5 Millionen Euro werden fällig, sobald bestimmte regulatorische sowie umsatzabhängige Meilensteine erreicht sind. Zudem habe Calliditas Anspruch auf Lizenzgebühren, heißt es. (cw)

Mehr zum Thema

Neue Säule in Onkologie?

CAR-T-Zelltherapie nimmt Kurs auf neue Krebsformen

M371 weckt Hoffnungen

Neuer Biomarker verbessert die Hodenkrebs-Diagnostik

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
„Die HzV ist der beste Rettungsschirm!“: Hausärzteverbandschef Ulrich Weigeldt.

© Marius Becker / dpa / picture alliance

42. Deutscher Hausärztetag

Weigeldt: „Bitte keine Änderung an Paragraf 73b!“

Auch wer bei der Arbeit zwangsläufig den ganzen Tag am Computer sitzt, braucht wohl nicht befürchten, dass dies Netzhautschäden hervorruft.

© LVDESIGN / stock.adobe.com

„Mythos Blaulicht“

Augenschäden durch Bildschirmarbeit ist mehr Mythos als Realität