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Grippeindex KW 50/2020

Stetiger Anstieg von SARS-CoV-2 bei Atemwegsinfekten

In Kalenderwoche 50 dominieren Rhinoviren, Influenzaviren werden kaum nachgewiesen, und es gibt einen langsamen, aber stetigen Anstieg von SARS-CoV-2-Nachweisen.

Veröffentlicht:

Die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen (ARE) ist in der Woche bis zum 11.Dezember (50. KW) bundesweit leicht gestiegen, liegt aber weiter im normalen Bereich. Das berichtet die AG Influenza (AGI) am Robert Koch-Institut (RKI). Ausnahmen mit geringfügig erhöhter ARE-Aktivität finden sich in Schleswig-Holstein, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

In 236 bundesweiten Stichproben wurden nur in 37 Prozent respiratorische Viren gefunden. Darunter waren keine Influenzaviren, in 26 Prozent fanden sich Rhinoviren und in 12 Prozent SARS-CoV-2 (ein Patient hatte eine Doppelinfektion!). Seit Anfang Oktober (40. KW) wurden 1011 Proben untersucht, SARS-CoV-2 fand sich in 70 davon (7 Prozent).

Seit der 40.KW wurden insgesamt 197 labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle an das RKI gemeldet (siehe nachfolgende Grafik). 43 Prozent der Betroffenen wurden stationär behandelt. 2019 war um diese Zeit (bis 50. KW) bereits das zehnfache labor-bestätigter Influenzafälle an das RKI übermittelt worden.

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Die ARE-Aktivität wird weiterhin hauptsächlich durch Rhinoviren bestimmt, berichtet die AGI. Zudem zeigt sich eine langsam zunehmende Zirkulation von SARS-CoV-2 in der Bevölkerung. In Europa ist die Influenzaaktivität in Serbien, England, der Slowakei und in der Ukraine leicht erhöht. (eis)

Weitere Informationen unter http://influenza.rki.de

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