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Ernährung

Vom Verzehr von Walnüssen profitiert auch die Darmflora

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MÜNCHEN. Regelmäßiger Verzehr von Walnüssen wirkt sich günstig auf das Mikrobiom aus, meldet das Klinikum der LMU München. Durch Walnussverzehr (täglich 43 g über acht Wochen) bessere sich nicht nur der Cholesterinspiegel, sondern auch die Darmflora, habe eine prospektive, randomisierte Studie unter Leitung von Professor Klaus Parhofer, Medizinische Klinik und Poliklinik IV am Klinikum der Uni München, ergeben (Nutrients 2018, 10(2), 244). Bei Walnussverzehr waren mehr probiotische und Buttersäure produzierende Keime im Stuhl nachweisbar.

"Es ist bekannt, dass die Zusammensetzung der Darmflora Einfluss auf die Gesundheit des Menschen hat. Andererseits weiß man, dass die Ernährung das Mikrobiom beeinflussen kann. In der Studie konnte nun gezeigt werden, dass regelmäßiger Walnussverzehr Bakterien fördert, die mit weniger Übergewicht und weniger Zuckerkrankheit verknüpft sind", wird Parhofer zitiert.

Bereits in den vorausgegangenen Walnuss-Studien konnte ein positiver gesundheitlicher Effekt der Walnuss bestätigt werden. Schon 43 Gramm pro Tag bessern den Fettstoffwechsel und senken das schlechte Cholesterin nachweislich um circa fünf Prozent, erinnert das Klinikum der LMU München in seiner Mitteilung. Und das unabhängig davon, ob man bei der Ernährung Fette oder Kohlenhydrate anstelle der Walnüsse weglasse.

Somit habe mit der Studie nachgewiesen werden können, dass alleinig der Nussverzehr der ausschlaggebende Faktor für den positiven Effekt auf den Cholesterinspiegel ist. (eb)

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