Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg (FDP) hat sich im Namen der Landesregierung bei den Opfern von Medikamententests im früheren Landeskrankenhaus Schleswig entschuldigt.
Mit einer Vereinbarung wollen der Marburger Bund und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi die noch gültige Kollisionsregel im Tarifeinheitsgesetz faktisch ins Leere laufen lassen.
Die Themen sind gesetzt, die Überschriften formuliert. Was am Ende herauskommen wird, steht in den Sternen. Die gesundheitspolitische Agenda, mit der sich Union, FDP und Grüne beschäftigen wollen, steht.
Notfallsanitäter im rechtlichen Graubereich? In Bayern ist nicht zweifelsfrei geklärt, welche medizinischen Maßnahmen Sanitäter vornehmen dürfen. Der Ärztetag fordert vom bayerischen Innenministerium Klarstellungen zum geltenden Gesetz.
Klare Forderung der niedergelassenen Ärzte an die Jamaika-Sondierer: Wer Medizinermangel auf dem Land oder in Problemzonen der Städte verhindern will, muss die Budgetierung lockern.
Niedergelassene Ärzte in Baden-Württemberg können sich auf ein neues Terrain vorwagen. Die Landesärztekammer hat das erste Modellprojekt genehmigt, das ihnen die Fernbehandlung bei unbekannten Patienten erlaubt.
Der Klimawandel ist nicht nur eine künftige Bedrohung, sondern hat schon jetzt für viele Menschen erhebliche Folgen. Darauf verweisen Forscher und Organisationen.
Die befürchtete Industrialisierung der Medizin findet nur ausnahmsweise statt. Dominant bleiben kleine fragmentierte Strukturen in Einzelpraxen und Kooperationen.
CDU, CSU, FDP und Grüne haben ihre Verhandlungen über ein Jamaika-Bündnis fortgesetzt. Die kleine Runde der Unterhändler will heute auch die Themen Arbeit, Rente, Gesundheit und Pflege diskutieren.
Die AOK Nordost fordert von den Jamaika-Koalitionsunterhändlern eine klare Strategie zum Ausbau der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Dafür will sie eigene Erkenntnisse und Erfahrungen zur Verfügung stellen.
Die Gesundheitsausgaben in Rheinland-Pfalz sind im Jahr 2015 erneut gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems wurden 17,3 Milliarden
Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer hat die Jamaika-Unterhändler aufgefordert, eine Obergrenze der Sozialabgaben von 40 Prozent im Koalitionsvertrag festzuschreiben. 'Soziale Sicherung muss auch in Zukunft stabil und bezahlbar sein', sagte Kramer.
Die Ärztekammer Berlin hat drei Ärzte für ihre herausragenden Verdienste in der medizinischen Versorgung und der ärztlichen Nachwuchsförderung ausgezeichnet. Sie verlieh die Georg-Klemperer-Medaille an die Gynäkologin Antje Blankau, den Kinderarzt Dr.
Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) verlangt Änderungen im Auswahlverfahren bei der Vergabe von Medizin-Studienplätzen. 'Die Abiturnote ist als alleiniges Kriterium nicht geeignet', sagte Verbandspräsident Ayman Mohssen der Deutschen Presse-Agentur.
Ärzte in Baden-Württemberg dürfen die Fernbehandlung ohne Erstkontakt erbringen. Ein Start-up und zwei PKV-Unternehmen sind die Ersten, die das Modell in die Tat umsetzen.
Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) weist Ärzte darauf hin, dass moderne Wundversorgungsprodukte auch im Lichte des neuen Heil- und Hilfsmittel-Versorgungsgesetzes (HHVG) weiterhin uneingeschränkt erstattungsfähig seien.
Allgemeine und spezialisierte Palliativversorgung getrennt nebeneinander: Das macht keinen Sinn, fanden KV und Kassen in Westfalen-Lippe. Der neue Palliativvertrag geht andere Wege ? und kommt gut an.
Die intersektorale Vernetzung wird auch in der neuen Legislaturperiode auf der Agenda stehen. Die KBV geht mit der Stärkung des Belegarztwesens in die Offensive.
Fachärztliche Grundversorger gegen Allgemeinmediziner? Der Hausärzteverband sieht den casus belli und will die Honorartrennung zwischen Haus- und Fachärzten erhalten.
Niedersachsens Ärztekammerpräsidentin Dr. Martina Wenker hat die künftige Landesregierung und Politiker auf Bundesebene zu mehr Engagement gegen den Ärztemangel aufgefordert.
Konsens gibt es fast nur in den Überschriften: Bei der ersten Runde der Jamaika-Sondierungen überwiegt bei den vier Parteien das Trennende. Eine Ausnahme ist die Pflege.
Bei der Hauptversammlung des Marburger Bundes zeigen sich die Delegierten erleichtert, dass die Führungsspitze einen Plan B hat, mit dem die Zukunft arztspezifischer Tarifverträge gesichert werden kann.
Experten der Leopoldina-Akademie fordern vom Gesetzgeber, ein Fortpflanzungsmedizingesetz anzugehen. Das geltende Embryonenschutzgesetz verdammen sie in Bausch und Bogen.
Die Zahl der Vorsorgekoloskopien ist innerhalb von zehn Jahren um 200 000 gestiegen. Das geht aus Daten des Berufsverbandes der niedergelassenen Gastroenterologen (bng) hervor. Insgesamt seien im vergangenen Jahr 1,78 Millionen Koloskopien vorgenommen worden.
Den Kliniken waren 4,74 Euro Abklärungspauschale immer zuwenig. Dass sie diese Leistung aber so gut wie gar nicht abrechnen, kommt jetzt doch überraschend.
Hausärzte sehen sich in einem zunehmenden Kompetenzgerangel mit anderen Fachgruppen. Bei der practica in Bad Orb sann der Hausarztverband über Gegenstrategien nach.