Kampf gegen SARS-CoV-2

Hessen bereitet sich auf Corona-Winter vor

Winterquartier fürs Testcenter, weiterhin kostenfreie Corona-Tests für Lehrer und ein Aufruf, mehr Influenza-Impfungen zu zahlen: Hessens neue Schritte im Kampf gegen SARS-CoV-2.

Von Christoph BarkewitzChristoph Barkewitz Veröffentlicht:

Marburg/Wiesbaden. Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen zieht mit ihrem Marburger COVID-Koordinierungscenter vom Georg-Gaßmann-Stadion in ein winterfestes Quartier um. Das neue Testcenter werde von 26. Oktober an auf dem Messegelände in der Afföllerstraße künftig in Form eines Drive-in-Standorts betrieben, teilte die KV am Montag mit.

Die Stadt Marburg und der Landkreis Marburg-Biedenkopf werden dazu einen Container auf dem Messegelände errichten. „So machen wir aus einem Testcenter, das nicht winterfest ist, einen Standort, mit dem wir die Herausforderungen der kalten und nassen Jahreszeit gut bewältigen können“, sagte KV-Vorstandsvize Dr.Eckhard Starke.

Lehrer können sich weiterhin kostenfrei testen lassen

Unterdessen hat das Land sein Angebot kostenloser Corona-Tests für hessische Lehrer verlängert. Das Land habe sich mit der KV geeinigt, die Tests bis 15. November fortzusetzen, teilte das Kultusministerium gegenüber der Nachrichtenagentur dpa mit.

Lehrer und sozialpädagogische Mitarbeiter können sich alle 14 Tage testen lassen, sofern sie keine Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus zeigen. Das freiwillige Angebot galt zunächst nur bis zu den Herbstferien.

„Rechnen mit erhöhter Belastung des Gesundheitssystems“

Sozialminister Kai Klose hat zusammen mit seinen Amtskollegen aus Brandenburg, Ursula Nonnemacher, und Baden-Württemberg, Manne Lucha, die Kostenübernahme einer Grippeschutzimpfung für mehr GKV-Versicherte als bislang gefordert. Neben den bekannten Risikogruppen sollten breitere Bevölkerungsgruppen kostenfrei geimpft werden – „insbesondere Kinder ab sechs Monaten“.

„Angesichts der COVID-19-Pandemie und den steigenden Infektionszahlen rechnen wir in den Herbst- und Wintermonaten mit einer erhöhten Belastung des Gesundheitssystems“, heißt es in dem Schreiben. Um Kapazitätsengpässe durch Influenza-Patienten in den Kliniken zu vermeiden, sei es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen impfen lassen.

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