Corona-Studien-Splitter

Infizierte Pflegekraft steckte geimpfte Heimbewohner an

In einem US-Pflegeheim hat ein ungeimpfter Mitarbeiter einen Ausbruch mit einer SARS-CoV-2-Mutante verursacht. Außerdem: Bei Krebskranken unter Therapie mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICI) ist Comirnaty® wohl sicher.

Von Anne BäurleAnne Bäurle und Wolfgang GeisselWolfgang Geissel und Marco MrusekMarco Mrusek Veröffentlicht: | aktualisiert:
Asthmatherapie: Angst vor COVID-19 hat im Lockdown womöglich die Therapie-Adhärenz verbessert.

Auch nach Impfung sollten allgemeine Schutzmaßnahmen gegen SARS-CoV-2 in Heimen aufrecht erhalten werden.

© picsfive / stock.adobe.com

Update vom 22. April

Ein ungeimpfter Mitarbeiter hat im März einen Corona-Ausbruch in einem weitgehend durchgeimpften Pflegeheim im US-Staat Kentucky verursacht. Das berichten Forscher der US-Seuchenbehörde CDC. Insgesamt gab es 46 SARS-CoV-2-Infektionen: 26 bei Bewohnern (18 komplett geimpft) und 20 bei Mitarbeitern (vier geimpft). Ein geimpfter Bewohner sowie zwei ungeimpfte sind gestorben. Insgesamt waren 90 Prozent der 83 Bewohner und 50 Prozent der Mitarbeiter geimpft. Die meisten Infizierten hatten keine oder nur wenig Symptome. Die Forscher weisen auf die große Bedeutung der Impfung in Heimen auch bei Besuchern hin. Nach Impfung sollten Maßnahmen zum Infektionsschutz wie Masken und Routinetests weiter angewandt werden. Die verwendete BioNTech/Pfizer-Vakzine hatte nach den Daten eine Wirksamkeit von 66 Prozent (Bewohner) und 76 Prozent (Mitarbeiter); gegen schwere Verläufe waren es gut 86 Prozent. Der Ausbruch war durch eine spezielle Virusvariante verursacht worden. Bei dieser wurden mehrere bekannte Problem-Mutationen festgestellt, etwa von den Mutanten aus Südafrika (B.1.351) oder Brasilien (P.1.) (MMWR Morb Mortal Wkly Rep 2021; online 21. April).

Bei Krebspatienten unter Therapie mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICI) ist der mRNA-Impfstoff von BioNTech/Pfizer wohl sicher, berichten israelische Forscher. Sie treten damit Bedenken entgegen, dass durch die Impfung immunvermittelte Nebenwirkungen der ICI-Therapie verstärkt oder sogar provoziert werden könnten. Am Krankenhaus Bnei Zion in Haifa nahmen im Januar/Februar 137 von 170 Patienten unter ICI-Therapie ein entsprechendes Impfangebot an. 134 erhielten beide Impfungen (drei Krebskranke waren bis zur zweiten Dosis gestorben). Die Geimpften gaben keine außergewöhnlichen Nebenwirkungen an, niemand musste wegen Impfreaktionen stationär behandelt werden. Im Vergleich zu Impflingen ohne Krebs war die Rate von Muskelschmerzen erhöht. Es gab weder neue immunassoziierte Nebenwirkungen, noch wurden solche bestehenden ICI-Nebenwirkungen verschlechtert. Fazit der Forscher: Zwar hätten sich langfristige oder auch mögliche seltene Komplikationen nicht erfassen lassen. Aktuell sei aber bei ICI-Patienten von einem positiven Nutzen-Risiko-Verhältnis der Impfung auszugehen (Lancet Oncol 2021; online 1. April). (bs)

Update vom 21. April

Bei Schulkindern reichen wohl neun Tage Quarantäne nach Corona-Kontakt aus, wenn sie dann mit PCR negativ getestet wurden. Das hat eine Studie des University of Florida College of Medicine ergeben. An der Untersuchung im Alachua County des US-Bundesstaats nahmen etwa 13.000 Kinder (Kindergartenalter bis 12. Klasse) nach der Schulwiedereröffnung im vergangenen Herbst teil. Kinder mit verdächtigen Symptomen wurden per PCR-Test der nasopharyngealen Abstriche getestet. Kontaktpersonen von COVID-19-positiven Fällen wurden in Quarantäne geschickt und erneute PCR-Tests am dritten Tag und an den Tagen 9 bis 14 der Quarantäne angeboten. 257 waren SARS-CoV-2-positiv, in Folge wurden 2189 Kontaktkinder in Quarantäne geschickt. Von diesen wurden 134 (6,1 Prozent) am dritten Tag und 839 (38 Prozent) an den Tagen 9 bis 14 getestet. Ergebnis: Am dritten Tag waren 10,4 Prozent SARS-CoV-2-positiv, an den Tagen 9-14 waren es 4,8 Prozent. Von den 800 SARS-CoV-2-Negativen an den Tagen 9-14 erkrankte nur ein einziger an COVID-19, allerdings mit einer anderen Virusvariante als seine ursprüngliche Kontaktperson. Es gibt also keinen Beleg dafür, dass eine frühe Schulrückkehr eines SARS-CoV-2-Negativen nach zehn Tagen negative Auswirkungen hat, so die Forscher (JAMA 2021; online 19. April).

Update vom 20. April

In Großbritannien wurden im Lockdown deutlich weniger Asthmakranke wegen akuter Exazerbationen behandelt. Das ergab eine Analyse asthmabedingter Notaufnahmen in Kliniken von Schottland und Wales. Die Zahl der Notfälle war zu Beginn des landesweiten Lockdowns in Kalenderwochen 13/2020 schlagartig zurückgegangen, und zwar um 36 Prozent im Vergleich zum Schnitt der Vergleichszeiträume in den fünf Jahren zuvor (Thorax 2021; online 29. März). Ein ähnlicher Rückgang fand sich zudem in einer Analyse primärztlicher Daten zu Asthma-Exazerbationen in England, und zwar bei den Vergleichen von KW 1–12 mit KW 13–32 im ersten Pandemiejahr und in den Jahren 2016 bis 2019. Ein Grund für den Rückgang dürfte eine bessere Therapieadhärenz sein, bedingt durch die Angst, dass schlecht kontrolliertes Asthma als chronische Lungenerkrankung die Gefahr durch COVID-19 noch vergrößern könnte. Auch exogene Faktoren könnten Einfluss gehabt haben, vermuten die Forscher, etwa der durch Abstandhalten und Masken bedingte Rückgang von Atemwegsinfektionen, die häufig als Trigger einer Exazerbation wirken. Auch der Rückgang der Luftverschmutzung könnte dazu beigetragen haben (Thorax 2021; online 29. März). (bs)

Update vom 19. April

Bei Rekonvaleszenten reicht eine Dosis Comirnaty® für den Schutz vor einer erneuten COVID-19-Erkrankung, und zwar offenbar auch im hohen Alter. Das berichtet ein französisch-deutsches Team aus Montpellier und Berlin. Die Forscher haben bei 102 über 80-Jährigen die induzierten IgG-Antikörper drei Wochen nach der ersten Impfdosis bestimmt. Ergebnis: Die 36 Probanden mit PCR-bestätigter COVID-19 in der Vorgeschichte (Alter im Schnitt 89!) hatten nach einer Dosis bereits sehr hohe AK-Titer (S-protein IgG im Mittel 40.000 AU/mL), nicht jedoch die Patienten ohne durchgemachte Erkrankung (im Mittel 48,0 AU/mL). Die vorläufigen Daten legen nahe, dass auch bei hochbetagten Rekonvaleszenten eine BNT162b2-Dosis zum Schutz ausreiche, so die Forscher. Zur Sicherheit könnten vor der zweiten Dosis die S-Protein IgG-AK bestimmt werden. In Deutschland geht die STIKO davon aus, dass immungesunde Menschen mit PCR-gesicherter SARS-CoV-2-Infektion in der Vorgeschichte mindestens 6-8 Monate vor COVID-19 geschützt sind. Bei ihnen reiche zunächst eine Impfdosis aus, so die STIKO. Ob und wann eine zweite Dosis nötig werde, lasse sich noch nicht sagen (JAMA 2021; online 15. April).

Liebe Leser, wir fassen die Corona-Studienlage nun wöchentlich zusammen. Eine Übersicht mit allen bereits veröffentlichten COVID-19-Splittern der vergangenen Wochen und Monate finden Sie hier:

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Kommentare
Veröffentlichte Meinungsäußerungen entsprechen nicht zwangsläufig der Meinung und Haltung der Ärzte Zeitung.
Dr. Thomas Georg Schätzler

KLASSISCHE "MILCHMÄDCHENRECHNUNG" LIEGT AUF DER HAND! - Antwort auf "Hirnvenenthrombosen: Risiko nach Infektion deutlich größer als nach Impfung"

Wissenschaftler der Universität von Oxford, die auch die entscheidende Zulassungsstudie für AstraZeneca-Vakzine mit einer initialen Wirksamkeit von nur 59,5% "zusammengebastelt" haben, wollen ausgerechnet mit einer retrospektiven ex-post-Analyse Risiken für Hirnvenenthrombosen/ cerebralen Sinus-Venen-Thrombosen (cSVT) klarstellen?

Sie behaupten, bei SARS-CoV-2-INFEKTIONEN/COVID-19-ERKRANKUNGEN sei das Risiko größer, als nach einer Corona-Impfung ausgerechnet mit anderen als AstraZeneca-Vakzinen?

Das Ergebnis retrospektiver Kohortenstudie offenbart kardinale Denkfehler: Daten von 513.284 Patienten mit bestätigter COVID-19-Erkrankung wurden gegenüber 489.871 Personen, die mit einer mRNA-Vakzine gegen COVID-19 geimpft worden waren, retrospektiv verglichen.

Unzulässiges Ergebnis:

1. Falsche Methodik. Nur prospektive Studien zur Risikofolgenabschätzung mit allen Impf-Varianten sind bei dieser Fragestellung zulässig.

2. Wenn das Risiko an einer Hirnvenenthrombose zu erkranken in den ersten zwei Wochen nach einer COVID-19-Diagnose etwa zehnmal so hoch ist, wie nach der ersten Dosis einer Impfung mit den mRNA-Vakzinen von BioNTech oder Moderna und etwa 100-mal so hoch wie in der gesunden Allgemeinbevölkerung, warum wurde dann die AstraZeneca-Vakzine vorsätzlich(?) oder wissentlich(?) wegglassen.

3. Wenn die Inzidenzen der Hirnvenenthrombosen angeblich 39 pro eine Million COVID-19-Patienten betragen, aber darunter 30 Prozent bei Unter-30-Jährigen aufgetreten seien, ist das ein weit überproportionaler Anteil der unter 30-jährigen Betroffenen mit immerhin knapp 12 auf eine Million COVID-19-Patienten in der Gesamtbevölkerung der bis über 100-Jährigen.

4. Von einem Gender-Gap bei cSVT der mit AstraZeneca-Vakzine geimpften Jüngeren Frauen scheinen die Oxford-AutorInnen wohl noch nie etwas gehört zu haben?

Mf+kG, Ihr Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund

Dr. Thomas Georg Schätzler

Zu COCHRANE-Update: "Schnelltests übersehen bis zu jeden zweiten Infizierten ohne Symptome"

Die Übersichtsarbeit: "Rapid, point-of-care antigen and molecular-based tests for diagnosis of SARS-CoV-2 infection" von
J. Dinnes et al.
https://doi.org/10.1002/14651858.CD013705.pub2
ist in der stürmisch sich weiterentwickelnden SARS-CoV-2-Labor-Diagnostika Forschung & Entwicklung mit Stand vom 30.09.2020 heute, Ende März 2021, also 6 Monate später, allein zeitlich reine Makulatur ["How up-to-date is this review? - This review updates our previous review and includes evidence published up to 30 September 2020"].

Sie ist aber auch inhaltlich rein spekulativ: Die WHO's fordert für COVID-19 Diagnostika akzeptable Sensitivität >=80% und Spezifität >=97%.

Dazu schreiben die COCHRANE-Autoren*Innen über Antigen-Tests: "In people who did not have COVID-19, antigen tests correctly ruled out infection in 99.5% of people with symptoms and 98.9% of people without symptoms."

Zu molekularen Tests schreiben sie: "...results for diagnosing and ruling out COVID-19 were good (95.1% of infections correctly diagnosed and 99% correctly ruled out)".

COCHRANE-Publizierende lassen sich gerne zu irreführenden, unbelegten, tendenziell falschen Allgemeinaussagen hinreißen: "How reliable were the results of the studies?
In general, studies that assessed antigen tests used more rigorous methods than those that assessed molecular tests, particularly when selecting participants and performing the tests. Sometimes studies did not perform the test on the people for whom it was intended and did not follow the manufacturers’ instructions for using the test. Sometimes the tests were not carried out at the point-of-care."

COCHRANE unterstellt, Antigen-Tests würden besonders bei Teilnehmerauswahl und Test-Durchführung rigoroser und exakter ausgeführt, als molekulare Tests. Richtigkeit der Test-Zielpersonen, Verständnis der Bedienungsanleitungen werden angezweifelt. Und Point-of-Care-Testing (POCT) als patientennahe Labordiagnostik in Abrede gestellt.

Dr. Thomas Georg Schätzler

Zur Meldung in der Ärzte Zeitung
"Corona-Studien-Splitter - Keine Sinusthrombosen in Phase-III-Studie mit AstraZeneca-Vakzine
Die Vakzine von AstraZeneca schützt zu 79 Prozent vor einer Infektion, auch bei Über-65-Jährigen. Außerdem scheint es mit Impfung nicht häufiger zu Thrombosen zu kommen, legt eine Phase-III-Studie des Herstellers nahe."

Dazu auf Twitter

@ Karl_Lauterbach

"Weitere gute Nachrichten zu AstraZeneca Impfstoff. In grosser US Zulassungsstudie verhinderte der Impfstoff alle Todesfälle und Krankenhauseinweisungen durch Covid. 79% Senkung aller Symptome. Keine erhöhte Thrombosegefahr, kein Fall von Gehirnthrombose https://t.co/gjjOwZBux0"

AstraZeneca’s Covid-19 Vaccine Is Found to Be 79% Effective in U.S. Study


Meine Antwort dazu
@ThomasGSchtzler

"AstraZeneca-Vakzine AZD1222 schützt nicht vor asymptomatischer Infektion (Sterile Immunität); bei über 65-Jährigen in 20% ineffektiv; 21.583 Probanden mit Verum ohne zerebrale Sinusvenenthrombosen wertlos: genderspezifisch Frauen unter 50 Jahren Zielgruppe."

Mf+kG, Ihr Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund

Dr. Thomas Georg Schätzler

Die AstraZeneca Hersteller-Aussagen sind mit großer Vorsicht zu genießen:

"Die AstraZeneca-Vakzine AZD1222 schützt zu 79 Prozent vor einer symptomatischen SARS-CoV-2-Infektion, zu 100 Prozent vor schwerer COVID-19 oder Hospitalisierung",
bedeutet keine Aussage, wie der Impfstoff vor a-symptomatischen SARS-CoV-2-Infektion im Sinne einer "Sterilen Immunität" schützt.

"ist zu 80 Prozent effektiv in der Subgruppe der Über-65-Jährigen",
heißt doch wohl auch zu 20% ineffektiv.

Bei 32.449 Teilnehmern keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Thrombosen oder Thrombose-ähnliche Ereignisse insbesondere unter den 21.583 Probanden zu finden, die Verum erhalten hatten, bzw. zusätzlich keine zerebralen Sinusvenenthrombosen bei den Teilnehmern gesehen zu haben, ist bei Inzidenzen von 1:1.000.000 auch gar nicht zu erwarten. Es sind auch genderspezifisch Frauen unter 50 Jahren Zielgruppe für derartige Ereignisse. Diese wurden aber zugleich äußerst selten geimpft.

Mf+kG, Ihr Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund

Dr. Horst Grünwoldt

Wie stellen die Virologen die "höhere Ansteckungskraft" der Corona- Varienten fest? - - - Molekularbiologisch dürfte das nicht möglich sein; und auf den Tüpfelplatten oder den nackten Zellkulturen auch nicht! Im Tierversuch umso weniger! - - - Etwa im Patienten-Versuch? . . . Gewiss nicht!!
Da die Corona-Mutanten keine Umweltkeime sind, müssen es wohl die genetisch-variablen Absonderungen der entzündeten Atemwegs-Schleimhäute sein. Wie die Virogenese selbst ist die ja stets gebunden an die fehlgeleitete, zelluläre Protein-Synthese nach Schadnoxen (physikalische oder chemische) auf die empfindlichen Endothelien.
Solange die Virologen in der Blutprobe von erklärten "Covid-19- Patienten" keine Sars-CoV-2 Virämie nachweisen können, entstehen die Thrombosen und Nachschäden am Herzmuskel, Hirn und Nieren immer als Folge der bakt. septischen Pneumonie und dem O2- Mangel über den gestörten Lungenkreislauf; u.a. auch korrespondierend mit dem Blutbild der entsprechenden Entzündungszellen und -stoffe!
Insofern ist der Drosten´sche Rachenabstrich bei Covid-19- Symptomlosen als antigenetische Kontamination, aber noch nicht als "Infektionsfall" durch Herrn Wieler anzusehen; insbesondere aufgrund seines vermeintlichen Antikörpernachweises - aber auch der indirekten PCR- Anreicherungsmethode mit dem m-RNA- Schnipsel-Nachweis.
Den Klinikern auf den Covid-19-Stationen dürfte die Unklarheit des Krankenbildes aber als Covid-19-Fall einstweilen recht sein, u.a.weil der Anti-Coronakampf vieles entschuldbar macht - besonders auf I-Stationen mit mech. Zwangsbeatmung. Und wer die überlebt, besiedelt dann die Reha-Kliniken wg. Folgeschäden.
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt (Hygieniker), Rostock

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