„ÄrzteTag“-Podcast

Apotheker zu Corona-Impfstoffen: „Der logistische Aufwand ist riesig“

Ärzte impfen, was das Zeug hält – aber häufig werden sie vom fehlenden Impfstoff ausgebremst. Apotheker Leif Harmsen aus Hofheim, Vorstandsmitglied im Hessischen Apothekerverband, erläutert im „ÄrzteTag“, wie die Logistik der Bestellung funktioniert und wie Ärzte trotzdem große Impfaktionen vorbereiten können.

Hauke GerlofVon Hauke Gerlof Veröffentlicht:
Leif Harmsen, HAV-Vorstandsmitglied und Apotheker in Hofheim am Taunus, beliefert mit seiner Apotheke 30 Ärztinnen und Ärzte.

Leif Harmsen, HAV-Vorstandsmitglied und Apotheker in Hofheim am Taunus, beliefert mit seiner Apotheke 30 Ärztinnen und Ärzte.

© Porträt: Privat | Hirn: grandeduc / stock.adobe.com

Schon wieder ist Sand im Getriebe der Impfkampagne. Nachdem lange Zeit kaum geimpft wurde, hat sich das Bild in den vergangenen Wochen komplett gewandelt: Die Ärztinnen und Ärzte impfen so viel wie nie zuvor. Und nun sind schon wieder die Impfstoffe knapp. Aus den Praxen kommen Meldungen, dass von bestellten und zugesicherten fünf Vials Comirnaty® von BioNTech nur ein einziges in dieser Woche ausgeliefert wird. Und selbst Spikevax® von Moderna wird in manchen Regionen knapp.

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An den Apothekern liegt es nicht, berichtet Leif Harmsen, Vorstandsmitglied im Hessischen Apothekerverband (HAV) und Apotheker in Hofheim am Taunus, im „ÄrzteTag“-Podcast. Harmsen beschreibt den Ablauf von der Bestellung über die Rückmeldung des Großhandels, die Aufbereitung des Impfzubehörs bis hin zur Zuteilung und Auslieferung der eingehenden Impfdosen. Und auch dafür, wie Ärzte trotz Impfstoffmangels große Impfaktionen planen können, hat er einen Tipp. (Dauer: 17:33 Minuten)

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