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„ÄrzteTag“-Podcast

Die Corona-Pandemie und ihre stillen Opfer

Der Aufbau von Intensivkapazitäten für eine mögliche COVID-19-Welle war wichtig. Und doch stellt sich auch die Frage, ob infolge der geringeren Behandlungskapazitäten bei einigen Patienten eine andere Krankheit verschleppt wurde. Professor Christoph Sarrazin, Chefarzt am St. Josefs-Hospital in Wiesbaden, gibt dazu eine Einschätzung aus gastroenterologischer Sicht.

Ruth NeyVon Ruth Ney Veröffentlicht:
Professor Christoph Sarrazin ist Chefarzt der Medizinischen Klinik II am St. Josefs-Hospital Wiesbaden und Mitglied des DGIM-Vorstands.

Professor Christoph Sarrazin ist Chefarzt der Medizinischen Klinik II am St. Josefs-Hospital Wiesbaden und Mitglied des DGIM-Vorstands.

© R. BERG / St. Josefs-Hospital Wiesbaden

Während der vergangenen Wochen war der Klinikbetrieb auf das Nötigste heruntergefahren worden, um Kapazitäten für eine mögliche COVID-19-Krankheitswelle aufzubauen. Auch in den niedergelassenen Praxen fand kaum Normalbetrieb statt. In Laboren wurden deutlich weniger Vorsorgetests, etwa auf Blut im Stuhl, gemacht. Vorsorgeuntersuchungen, etwa Koloskopien, blieben oft aus.

Erst langsam wird deutlich, dass dabei möglicherweise schwere Erkrankungen verschleppt wurden. Welche Erkenntnisse es zu „stillen Opfern“ zum Beispiel im gastroenterologischen Bereich gibt und warum jetzt dringend wieder Vorsorgeuntersuchungen starten sollten, erläutert Professor Christoph Sarrazin, Gastroenterologe und Chefarzt am St. Josefs-Hospital Wiesbaden. (Dauer 20 :09 Minuten)
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