„ÄrzteTag“-Podcast

Pusht die Corona-Krise die Telemedizin?

COVID-19 hat die Digitalisierung in der Medizin erlebbar gemacht. Professor Jörg Debatin, Leiter des health innovation hub des Bundesgesundheitsministeriums, ist überzeugt, dass das noch langfristig in die schwelenden Diskussionen um Chancen und Risiken einer digitalen Medizin einspielen wird.

Von Margarethe UrbanekMargarethe Urbanek Veröffentlicht:
Professor Jörg Debatin leitet seit einem Jahr den „health innovation hub“ des Bundesgesundheitsministeriums – eine Ideenfabrik für digitale Gesundheitslösungen.

Professor Jörg Debatin leitet seit einem Jahr den „health innovation hub“ des Bundesgesundheitsministeriums – eine Ideenfabrik für digitale Gesundheitslösungen.

© Jan Pauls

Durch COVID-19 hat die Telemedizin auch im eigentlich Technik-kritischen Deutschland einen rasanten Aufschwung erhalten. Dinge, deren Nutzen für die Praxis lange in Frage gestellt wurden, funktionieren plötzlich; Abrechnungsmodalitäten wurden geöffnet; Patienten fragen insbesondere die Videosprechstunde stark nach. Was hat es mit dem Aufschwung auf sich – und welche Lösungen, die sich gerade auftun, werden auch unabhängig von der Pandemie den Weg in den Regelbetrieb schaffen? Das erläutert Professor Jörg Debatin, Leiter des „health innovation hub“ des Bundesgesundheitsministeriums im Podcast-Gespräch. (Dauer 15:28 Minuten)

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Kommentare
Veröffentlichte Meinungsäußerungen entsprechen nicht zwangsläufig der Meinung und Haltung der Ärzte Zeitung.
Kurt-Michael Walter

Die Begriffsbestimmung zur "Telemedizin" ist ein Relikt aus den Gründerjahren der rein elektrischen Telefonie und Telegraphie.

Schon bei der Begriffsbestimmung hapert es in der Gesundheitsbranche. Die Akteure (meist etwas ältere Herrschaften) in den Spitzenkremien der Gesundheitsbranche verharren größtenteils in alten Begriffs- Kenntnis- und Verhaltensmustern der Vergangenheit.

Telemedizin kann niemand mehr pushen, denn die Telemedizin ist eine veraltete Technik!

Die zeitgemäße Veranschaulichung zur Einordnung der IT/K in übergeordnete Systeme sind:
1. IT-User und IT-basierte Organisationsprozesse,
2. IT-Funktionen: Services und Applikationen / Portale und Betriebssysteme,
3. IT-Infrastruktur(en) als technische Basis und/oder
4. IT/K angebotenen Dienste, nach dem Konzept SOA (Serviceorientierte Architektur).

Einfaches Beispiel ist die "Corona App": Nennen wir sie aus der Sicht der "Telematiker" dann "Corona-Teleapp"?

Also bevor "gepuscht" werden kann, müssen zu aller erst die verantwortlichen Akteure in der Gesundheitspolitik und den Selbstverwaltungskremien mit der neuen Technik vertraut machen um dann auf der Grundlage neuster ITK-Erkenntnisse und Techniken verantwortungsvoll entscheiden zu können.


Dieter Döring

Nein tut sie nicht.
Arbeitsaufwand und Finanzierung stehen in keinem gesunden Verhältnis. Dazu kommt noch, dass die meisten Patienten damit vollkommen überfordert sind. Mit Telefon und E-Mail geht es billiger und besser. Kann nur raten, die Finger davon zu lassen.
Dieter Döring
FA für Allgemeinmedizin
Essen


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