„CoronaUpdate“-Podcast

Was wir jetzt zu COVID-19 erforschen müssen

In der Corona-Pandemie hat die Stunde der Forschung geschlagen: Doch das Erkunden von Viren, möglichen Vakzinen oder Therapien genügt nicht. Welche Forschung es noch braucht, darüber reden wir in diesem „CoronaUpdate“.

Prof. Dr. med. Martin SchererVon Prof. Dr. med. Martin Scherer und Denis NößlerDenis Nößler Veröffentlicht:
Was wir jetzt zu COVID-19 erforschen müssen

© Springer Medizin

In der Coronavirus-Pandemie hat die Stunde der Forschung geschlagen: Wissenschaftler wollen das Virus SARS-CoV-2, Ärzte die Krankheit COVID-19 verstehen.

Fieberhaft wird nach Impfstoffen geforscht, reihenweise laufen klinische Studien mit Wirkstoffen an, um geeignete Therapien gegen das neue Coronavirus zu finden. Wir alle sind Teil eines riesigen unkontrollierten Experiments geworden.

Was aber bedeutet diese Pandemie für die medizinische Versorgung? Auch für die Versorgung von Patienten mit anderen Erkrankungen, sei es eine koronare Herzkrankheit, ein Schlaganfall, Diabetes mellitus, neurologische oder psychische Probleme? Wie beeinflusst die Pandemie die Situation dieser Menschen und ihre medizinische Versorgung?

Diese Fragen muss jetzt die Versorgungsforschung beantworten, sagt DEGAM-Präsident Martin Scherer. Nur sie könne am Ende auch beantworten, ob und wie Maßnahmen und Therapien gegen das Coronavirus wirken.

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