Pädiater

Ausbildung der Erzieher weiter fördern

Familienministerin Giffey will die Unterstützung der Erzieherausbildung auslaufen lassen. Das stößt auf Kritik des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte.

Veröffentlicht: 28.01.2020, 12:49 Uhr

Berlin. Eigentlich müsse mehr statt weniger in die frühkindliche Bildung und Erziehung investiert werden, erklärt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) auf die Ankündigung von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hin, die die Bundesförderung für die Erzieherausbildung auslaufen lassen will.

„Wir hatten auf die Fachkräfteoffensive gehofft, um die Qualität der Kitas weiter zu verbessern. Durch den Rückzug des Bundes aus der Finanzierung der Erzieherausbildung ist die anspruchsvolle dreijährige Ausbildung für junge Menschen in Gefahr unattraktiv zu werden, zumal unklar ist, ob die Länder überall in die Bresche springen können“, so Dr. Sigrid Peter, BVKJ-Vizepräsidentin.

Giffey hatte die Befristung der Bundesförderung für die Erzieherausbildung damit verteidigt, dass die Länder in der Pflicht seien. „Es ist klar: Der Bund kann nur Starthilfe geben“, sagte die Ministerin gegenüber dpa. (ato)

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