Direkt zum Inhaltsbereich

"Koalition hat Arbeit der Ärzte erleichtert"

Veröffentlicht:

Jens Spahn (CDU)

Nach Ansicht des CDU-Politikers Jens Spahn sind politische Vorgaben für die GKV-Arzneimittelversorgung der Bevölkerung auch künftig unerlässlich. In einem Gesundheitssystem, in dem "ein Dritter", also die GKV, die Rechnung bezahle, seien Regeln notwendig, begründete Spahn. Ob jedoch die bisherigen Regularien wie die Budgets "ideale Instrumente" gewesen seien, darüber könne man streiten, räumte er ein.

Die große Koalition habe auf diesem Feld aber bereits Erleichterungen beschlossen, etwa über das Instrument der Praxisbesonderheiten in der Behandlung von Patienten mit Aids oder Krebs, so Spahn. Die Richtgrößenprüfungen seien durch das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz von 2007 erheblich entschärft worden.

Als weitere gesetzliche Änderung schlug er vor, Regresse von vornherein auszuschließen, wenn der Arzt leit- und richtliniengerecht verordnet. Noch gebe es für diesen Plan aber keine parlamentarische Mehrheit, sagte er.

Insgesamt zog Spahn ein positives Fazit der Arbeit der großen Koalition: So erhielten die Ärzte im kommenden Jahr zehn Prozent mehr Honorar. Zudem werde das Vertragsarztrechtänderungsgesetz mehr bewirken, als viele Reformen zuvor.

Lesen Sie dazu auch: Wie viele Fesseln erträgt die ärztliche Therapiefreiheit? Ärzte fürchten um Qualität der Versorgung in der GKV Innovationen und IGeL verbessern die Versorgung von Kassenpatienten "Krankheiten mit und ohne Lobby" "Nur 50 Euro für Problempatienten" "GKV muss sinnvolle Therapien bezahlen" "Druck macht Ärzten das Leben sauer"

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

„ÄrzteTag“-Podcast

Die Impfsaison startet: Wie gehen Sie vor, Dr. Fleischhauer?

Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
AMNOG-Verfahren: Plädoyer für ein Update

© Springer Medizin Verlag GmbH

AMNOG-Verfahren: Plädoyer für ein Update

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Aufklärung zu Risikogruppen essenziell

Netzhautablösung: Warnzeichen rechtzeitig erkennen

Lesetipps
Blick in den Gerichtssaal des VG Gelsenkirchen bei Eröffnung der Verhandlung

© Christoph Reichwein / dpa / picture alliance

Entscheidung steht noch aus

Urteil zur Landarztquote: Mediziner erwägen Gang in nächste Instanz

Dreidimensionale medizinische Illustration des Varicella-Zoster-Virus, einem Virus das Windpocken, Hautblasen, Nesselsucht, Wunden und Gürtelrose verursacht.

© Corona Borealis / stock.adobe.com

Atypische Symptome

Kasuistik: Periphere Fazialisparese mit erstaunlicher Ursache