Bundesregierung

Zuckersteuer lässt sich „nicht begründen“

Veröffentlicht: 24.07.2019, 17:33 Uhr

BERLIN. Die Einführung einer Steuer auf zuckerhaltige Getränke lässt sich nach Ansicht der Bundesregierung nach „den derzeit vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht begründen“.

Es gebe auch keine wissenschaftlichen Hinweise, dass die seit 2018 in Großbritannien geltende Steuer „zu einer Verringerung der Häufigkeit von Übergewicht oder Adipositas sowie von ernährungsbedingten Krankheiten geführt hat“, heißt es in der Antwort auf eine Anfrage der FDP-Abgeordneten Katharina Willkomm.

Die 2016 in Großbritannien angekündigte Steuer habe bereits im Vorfeld zu einer Verringerung der Zuckergehalte um durchschnittlich elf Prozent geführt.

Unbekannt sei, ob Verbraucher ihr Konsumverhalten verändert hätten und es dadurch insgesamt zu einer verringerten Aufnahme von Zucker gekommen ist. Die britische Steuer beläuft sich je nach Zuckergehalt des Getränks auf umgerechnet 20 bis 27 Cent je Liter. (fst)

Mehr zum Thema

Praxismanagement

Coronavirus lässt Arbeitsschutzanforderungen steigen

Ab 1. März

Masernschutzgesetz startet: Was Sie wissen müssen

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Masernschutzgesetz startet: Was Sie wissen müssen

Ab 1. März

Masernschutzgesetz startet: Was Sie wissen müssen

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden